Zimmerer-Treffpunkt
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24.06.2024

Umfrage: Wie steht´s um die Arbeitszeiten im Zimmererhandwerk?

Unsere Juni-Umfrage zeigt, Zimmerleute sind überdurchschnittlich fleißig. Die Mehrheit der arbeitet über 40 Stunden pro Woche. Trotzdem stehen sie Ideen wie der einer 4- oder 4,5-Tage-Woche positiv gegenüber. Erfahre mehr über die Arbeitszeiten und wie sich die Einstellung im Handwerk verändert hat.
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Arbeitszeiten im Zimmererhandwerk: Eine Momentaufnahme

Unsere Juni-Umfrage gab unter anderem spannende Einblicke in die aktuellen Arbeitszeiten und die Einstellung zur 4- oder 4,5-Tage-Woche. Insgesamt nahmen 1.253 Mitglieder an der Umfrage teil und lieferten ein klares Bild.

Wie viel wird gearbeitet?

Auf die Frage wie viele Stunden die Teilnehmer wöchentlich arbeiten, kamen folgende Ergebnisse heraus. 69 % der Zimmerer arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche. 14 % arbeiten über 50 Stunden und 8 % sogar mehr als 60 Stunden wöchentlich. Im Vergleich dazu gaben nur 9 % an, weniger als 40 Stunden zu arbeiten. 

Die 4- oder 4,5-Tage-Woche: Wunsch oder Realität?

Die 4- oder 4,5-Tage ist aktuell in aller Munde. Deshalb waren die Antworten auf die Frage, was Zimmerleute von einer 4- oder 4,5-Tage-Woche halten, besonders interessant. 58% der Befragten stehen der Idee positiv gegenüber und wären bereit, diese Modelle auszuprobieren. 26% äußerten Zweifel an der Umsetzbarkeit, und 16% lehnen die Idee komplett ab.

Historischer Vergleich: Früher vs. Heute

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie sich die Arbeitszeiten entwickelt haben. In den 1960er Jahren waren 48-Stunden-Wochen und mehr die Normalität im Handwerk. Auch seit den 1990er Jahren sind die Arbeitszeiten nochmal deutlich gesunken.

Heute liegt der allgemeine Durchschnitt bei etwa 40 Stunden, obwohl viele Zimmerleute nach wie vor deutlich mehr arbeiten. Der Trend geht seit Jahren dazu, dass weniger gearbeitet wird, was viele Betriebe zusätzlich zum Fachkräftemangel vor Herausforderungen stellt.

Holzbaubranche fleißig

Die Umfrage zeigt, dass in der Holzbaubranche zwar weniger gearbeitet wird wie früher, aber nach wie vor meist mehr wie 40 Stunden. Das ist mehr als der allgemeine Durchschnitt in Deutschland. Die Meisten in der Branche sind offen für neue Arbeitszeitmodelle. Ob und wie die 4- oder 4,5-Tage-Woche im Handwerk Einzug halten kann, bleibt spannend zu beobachten. 

Die Ergebnisse unserer Juni-Umfrage zur Auftragslage und Stimmung in der Branche findest Du im Blog: Wie ist die Auslastung und Stimmung in den Zimmereien?

Wie viel arbeitest Du und was hältst Du von der 4- oder 4,5-Tage-Woche? Schreibe es hier in die Kommentare unter diesem Blog.

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7 Kommentare
Annalena
24.07.2024
Mit 4,5 könnte ich es mir noch vorstellen. Sonst bei 4 Tage Woche und gleicher Stundenzahl auch schwierig bei starker Hitze oder schitwetter...
Tristan Gladisch
28.06.2024
Wir haben seid letzten Jahr auch die 4 Tage Woche tolles System und funktioniert für uns super 👍🏻 
Holz-Michel
28.06.2024
Hans Karl die Leute haben frei.Warum sollten die in nem zweiten Job arbeiten?Also ich brauche keinen Zweitjob.Habe vorher 40 Stunden an 5 Tagen gearbeitet, die ich nun an 4 Tagen leiste. Warum sollte da Geld fehlen?
Felix
27.06.2024
Dankeschön für diesen tollen Beitrag!!
Hans Karl
27.06.2024
Was machen die Leute am Freitag und Samstag wenn sie nicht im Unternehmen sind. Haben die wirklich Freizeit oder arbeiten die in einem 2. Job, damit man über die Runde kommt?
Holz-Michel
27.06.2024
Wir arbeiten seit 03/22 nur noch 4 Tage. 10 Stunden Tag, dafür 3 Tage frei. Hätte ich gerne schon 37 Jahre eher gehabt.Auch die jungen Kollegen in der Firma sehen es sehr positiv. Uns gefällt das System. 
Benni
26.06.2024
Natürlich muss man auf dem Bau allgemein auch berücksichtigen, dass im Sommer oft Mehrarbeit geleistet wird, um die Schlechtwetterperioden zu überbrücken. Es ist ja nicht unüblich, dass im Winter dann auch mal außerplanmäßig daheim geblieben wird. Aber das mindert natürlich in keinster Weise die Mehrarbeit in den warmen Monaten und die fehlende Freizeit für den See und andere Aktivitäten.
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