Meister trotz Job: Wie der Weg zum Meister auch berufsbegleitend gelingt
Der Wunsch nach dem Meister ist da. Aber wann soll man ihn machen?
Viele Handwerker kennen die Situation: Die Gesellenprüfung liegt einige Jahre zurück, im Beruf hat man längst Erfahrung gesammelt und irgendwann kommt der Gedanke auf, den nächsten Schritt zu gehen.
Vielleicht, weil man mehr Verantwortung übernehmen möchte. Weil man sich fachlich weiterentwickeln will. Oder weil der Traum vom eigenen Betrieb schon länger im Hinterkopf steckt.
Doch zwischen dem Wunsch und der tatsächlichen Entscheidung steht häufig der Alltag. Ein fester Job, laufende Kosten, vielleicht eine Familie und wenig freie Zeit. Eine Meisterschule in Vollzeit kommt deshalb nicht für jeden infrage.
Dabei muss die Meisterqualifikation nicht zwangsläufig bedeuten, den bisherigen Berufsalltag komplett auf den Kopf zu stellen.
Meister machen und trotzdem weiterarbeiten
Eine berufsbegleitende Meistervorbereitung ermöglicht es, weiterhin im Betrieb tätig zu sein und sich parallel auf die Meisterprüfung vorzubereiten.
Gerade der finanzielle Aspekt spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer seinen Beruf weiterhin ausübt, kann sein gewohntes Einkommen behalten. Ein längerer Lohnausfall, wie er bei einer Vollzeitweiterbildung entstehen kann, lässt sich so vermeiden.
Auch für den Arbeitgeber kann dieses Modell Vorteile haben. Er muss nicht über Monate auf eine erfahrene Fachkraft verzichten, während sich diese gleichzeitig weiterqualifiziert.
Hinzu kommt die zeitliche und räumliche Flexibilität. Durch die Kombination aus Onlineunterricht und gezielten Präsenzphasen entfallen viele regelmäßige Fahrten zu einer Meisterschule. Das spart Zeit und Reisekosten und erleichtert es, die Weiterbildung in den bestehenden Alltag einzubauen.
Ganz ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert das natürlich nicht. Wer seinen Meister neben dem Beruf macht, muss bereit sein, Zeit und Energie zu investieren. Doch die Möglichkeit, weiterhin zu arbeiten und gleichzeitig auf ein berufliches Ziel hinzuarbeiten, macht diesen Weg für viele Handwerker attraktiv.
Christian Rummel: Warum er sich für die Online Meisterschule entschieden hat
Wie unterschiedlich die Wege zum Meister sein können, zeigt das Beispiel von Christian Rummel, Dachdeckermeister und Zimmerermeister.
Bereits in unserem ersten Beitrag haben wir Christian und die beruflichen Möglichkeiten vorgestellt, die eine Doppelqualifikation im Dachhandwerk eröffnet.
Diesmal geht es um die Entscheidung, die am Anfang seines Weges stand. Warum hat er sich für die Online Meisterschule entschieden?
Im begleitenden Video erzählt Christian von seinen persönlichen Beweggründen und gibt Einblicke in seine Entscheidung für diese Form der Meistervorbereitung.
Video: Christian Rummel erzählt, warum er sich für die Online Meisterschule entschieden hat.
Online lernen heißt nicht, auf Praxis zu verzichten
Gerade im Handwerk ist der persönliche Austausch wichtig. Fragen direkt mit Dozenten besprechen, praktische Fertigkeiten vertiefen und gemeinsam mit anderen Handwerkern lernen. All das gehört auch zu einer berufsbegleitenden Meistervorbereitung.
Deshalb setzt das Konzept der Online Meisterschule auf die Verbindung von digitalem Unterricht und Präsenzphasen.
Theoretische Inhalte werden online vermittelt, während ausgewählte Unterrichtseinheiten vor Ort stattfinden. So bleibt der persönliche Kontakt erhalten, ohne dass für jede Unterrichtseinheit eine Anfahrt notwendig ist.
Auch der Austausch mit anderen Teilnehmern kann wertvoll sein. Denn viele stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Sie arbeiten, organisieren ihren Alltag und verfolgen gleichzeitig das Ziel, ihren Meistertitel zu erwerben.
Der richtige Zeitpunkt ist nicht immer der perfekte Zeitpunkt
Wer auf den idealen Moment wartet, um seinen Meister zu machen, wartet möglicherweise lange. Berufliche Verpflichtungen, private Pläne und neue Herausforderungen wird es schließlich immer geben.
Entscheidend ist deshalb weniger, ob gerade alles perfekt passt, sondern vielmehr, welcher Weg zur eigenen Lebenssituation passt.
Eine berufsbegleitende Meistervorbereitung kann eine Möglichkeit sein, den nächsten Karriereschritt zu gehen, ohne dafür die bisherige berufliche und finanzielle Grundlage aufzugeben.
Denn der Meistertitel eröffnet neue Perspektiven. Von zusätzlichen Aufgaben und mehr Verantwortung im Betrieb bis hin zur Möglichkeit, später einen eigenen Handwerksbetrieb zu führen.
Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, muss dafür nicht zwangsläufig mit dem aufhören, was er heute tut. Manchmal lässt sich der nächste Schritt genau dort beginnen, wo man gerade steht.
Mehr Informationen zur berufsbegleitenden Meistervorbereitung und den angebotenen Meisterkursen gibt es unter:
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Persönlicher Ansprechpartner: Mike Kortboyer
Telefon/ Whatsapp: +49 7533 9362 020
Mail: kortboyer@online-meisterschule.de









