Auftragslage im Zimmererhandwerk: So blicken unsere Mitglieder auf 2027
62 Prozent haben Aufträge bis mindestens Mitte 2027
Das Ergebnis der ersten Frage zeigt eine durchaus gute Auftragslage:
- 6 %: Noch etwa einen Monat ausgelastet
- 31 %: Für die nächsten 1–4 Monate
- 40 %: Bis Mitte 2027
- 22 %: Bis Ende 2027
Damit geben rund 62 Prozent der Befragten an, bereits bis mindestens Mitte 2027 mit Aufträgen versorgt zu sein.
Wie wird die Auftragslage 2027 eingeschätzt?
Auch bei der Einschätzung für das kommende Jahr überwiegt die Zuversicht. Von den Teilnehmern erwarten 67 Prozent eine gleichbleibende Auftragslage. Weitere 15 Prozent rechnen sogar mit mehr Aufträgen als 2026. Lediglich 18 Prozent gehen von einem Rückgang aus. Die Mehrheit erwartet somit zumindest eine stabile Entwicklung.
Mitarbeitermangel und Bürokratie bleiben große Probleme
Bei der Frage nach neuen Mitarbeitern wird deutlich, dass viele Betriebe Verstärkung benötigen. 69 Prozent gaben an, aktuell neue Mitarbeiter zu suchen.
Doch was ist momentan das größte Problem in der Zimmerei? So haben unsere Mitglieder hier abgestimmt:
- 46 %: Bürokratie / Politik
- 36 %: Zu wenig Mitarbeiter
- 13 %: Probleme mit Auftraggebern
- 5 %: Keines dieser Probleme
Auch in den freien Antworten wurden der Personalmangel und die Nachwuchsgewinnung mehrfach angesprochen. Zum Vergleich: In unserer Umfrage vor einem Jahr nannten noch 75 Prozent der Befragten den Mitarbeitermangel als größtes Problem.
Was macht den Zimmerern Freude?
Neben den Herausforderungen wollten wir auch wissen, was aktuell besonders Freude macht. Die Antworten zeigen, was viele am Handwerk schätzen: Jeden Tag etwas mit den eigenen Händen schaffen, eine gelungene Schneid, gute Azubis und die Wertschätzung der Kunden. Und natürlich darf auch das Radio auf der Baustelle nicht fehlen.
Unser Fazit: Gut beschäftigt, aber nicht ohne Sorgen
Unsere Umfragen zeichnen ein überwiegend positives Bild der Auftragslage. Viele Befragte sind bereits weit ins kommende Jahr hinein ausgelastet.
Die größten Herausforderungen liegen offenbar weniger bei fehlenden Aufträgen, sondern vielmehr bei Bürokratie und fehlenden Fachkräften.
Wie sieht es bei Euch aus?
Sind Eure Auftragsbücher für 2027 schon gut gefüllt oder merkt Ihr einen Rückgang? Schreibt uns Eure Erfahrungen in die Kommentare 👇













