Darum ist die Nachkalkulation für Zimmereien so wichtig
In guten Jahren werden Kalkulationsprobleme leicht übersehen
In Zeiten voller Auftragsbücher fällt eine schwache Kalkulation nicht unbedingt auf. Die Mannschaft ist ausgelastet, die Umsätze stimmen und neue Aufträge kommen rein. Der Betrieb läuft offensichtlich gut.
Dabei können Schwächen aber schon längst vorhanden sein: Ihr braucht für Projekte mehr Stunden als geplant, Materialkosten entwickeln sich anders als kalkuliert oder bestimmte Leistungen bedeuten einfach mehr Aufwand.
Solange die Auslastung hoch ist, können solche Abweichungen durch gute Umsätze überdeckt werden. Das heißt aber auch: Selbst in wirtschaftlich guten Jahren kann Gewinnpotenzial ungenutzt bleiben.
Ändert sich die Auftragslage, können Schwächen in der Kalkulation schneller spürbar werden – zum Beispiel durch sinkende Gewinne oder eine angespannte Liquidität.
Umso wichtiger ist die Frage: Was verdient ihr mit euren Aufträgen tatsächlich?
Eine aussagekräftige Nachkalkulation kann darauf wichtige Antworten geben.
1. Sie zeigt euch, ob eure Kalkulation realistisch war
Wie viele Arbeitsstunden waren eingeplant und wie viele habt ihr tatsächlich gebraucht? Haben sich die Materialkosten so entwickelt wie erwartet? Gab es zusätzliche Aufwände, die ihr in der ursprünglichen Kalkulation nicht berücksichtigt habt?
Solche Abweichungen können euren Gewinn deutlich beeinflussen, wenn sie immer wieder auftreten. Die Nachkalkulation hilft euch dabei, genau das sichtbar zu machen.
2. Sie zeigt Schwachstellen in Aufträgen
Nicht jeder Auftrag läuft wirklich so, wie er geplant wurde. Entscheidend ist, dass ihr erkennt, warum.
Vielleicht dauern bestimmte Arbeiten regelmäßig länger als vorgesehen. Vielleicht entstehen bei bestimmten Projektarten zusätzliche Kosten. Oder bestimmte Leistungen werden dauerhaft zu knapp kalkuliert. Eine aussagekräftige Nachkalkulation kann helfen, solche Muster zu erkennen und die Ursachen gezielter zu hinterfragen.
3. Sie verbessert zukünftige Angebote
Eine gute Nachkalkulation ist nicht nur dafür da, zurückzuschauen.
Die Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten können direkt in die nächste Angebots- und Auftragskalkulation einfließen. So könnt ihr zukünftige Aufträge realistischer planen. Damit wird die Nachkalkulation zu einer wichtigen Grundlage für bessere unternehmerische Entscheidungen.
4. Sie zeigt, ob ein Auftrag wirklich gut gelaufen ist
Ein positiver Deckungsbeitrag bedeutet nicht automatisch, dass ein Auftrag insgesamt so profitabel war, wie er auf den ersten Blick aussieht.
Entscheidend ist unter anderem, welche Kosten in der jeweiligen Auswertung berücksichtigt werden und wie aussagekräftig die Nachkalkulation insgesamt aufgebaut ist.
Deshalb reicht es nicht, einfach nur eine Nachkalkulation zu haben. Sie sollte auch die Informationen liefern, die ihr braucht, um Stärken, Schwächen und das tatsächliche Ergebnis eines Auftrags beurteilen zu können.
Wie aussagekräftig ist eure Nachkalkulation?
Genau das prüfen wir von Lückel & Partner mit unserem kostenlosen Nachkalkulations-Check für Handwerksbetriebe.
Wir schauen gemeinsam mit euch darauf,
- ob eure Nachkalkulation die richtigen Informationen liefert,
- ob Schwachstellen und Abweichungen tatsächlich sichtbar werden,
- ob sich das Ergebnis eines Auftrags verlässlich beurteilen lässt und
- wo möglicherweise noch Optimierungs- und Gewinnpotenzial besteht.
Ihr bekommt eine unabhängige Einschätzung eurer aktuellen Nachkalkulation und konkrete Hinweise dazu, an welchen Stellen ihr genauer hinsehen solltet.
Lückel & Partner bietet diesen Nachkalkulations-Check aktuell kostenlos an.
Interesse? Dann schreibt uns einfach eine E-Mail an bwl@lup-beratung.de mit dem Betreff „Kostenloser Nachkalkulations-Check“. Wir melden uns bei euch und vereinbaren einen Termin.



