WorldSkills Shanghai: So lief der erste Wettkampftag für Florian Dorer
Eine Aufgabe, mit der so nicht gerechnet wurde
Los ging es mit einer Bodenkonstruktion, die zunächst nivelliert und ausgerichtet werden musste. Anschließend kam die Plattenschalung darauf.
Danach folgten Wände in Holzrahmenbauweise. Während im Training vor allem die Holzverbindungen im Mittelpunkt standen, werden bei den WorldSkills in Shanghai dieses Mal auch Plattenwerkstoffe verarbeitet.
Für Florian sind solche Arbeiten grundsätzlich nichts Unbekanntes, da sie zu seinem Berufsalltag gehören. Trainiert hatte er für die WorldSkills allerdings andere Aufgaben. Gerade an Wettbewerben gefällt ihm eigentlich, dass dort besondere Konstruktionen gefragt sind, die man nicht jeden Tag baut.
Viel Arbeit und Improvisation
Eine weitere Besonderheit: Eine klassische Aufrissplatte gibt es nicht. Darauf war Florian allerdings bereits im Vorfeld vorbereitet.
Bundestrainer Michael Rieger sieht die größte Herausforderung weniger in der Geometrie, sondern vor allem in der Menge der Arbeit und der notwendigen Improvisation. Das deutsche Team ist deshalb teilweise etwas anders vorgegangen.
Nach dem ersten Tag zeigte sich Rieger mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.
Zeitlich voll dabei
Auch zeitlich ist Florian gut unterwegs: Zu diesem Zeitpunkt lag er auf Rang sechs.
Doch Geschwindigkeit allein entscheidet bei den WorldSkills nicht. Viele Punkte gibt es vor allem für die Genauigkeit. In diesem Bereich ist Bundestrainer Michael Rieger bei Florian zuversichtlich.
Unterstützung vom Europameister der Zimmerer 2025
Auch Linus Großhardt unterstützt Florian vor Ort. Er findet, dass Florian seine Sache bisher sehr gut macht und traut ihm einen Platz auf dem Podest zu.
Heute geht es weiter!
Der erste Tag ist geschafft, doch noch liegen viele Wettbewerbsstunden vor Florian. Heute steht der zweite Wettkampftag in Shanghai an.
Wir drücken Florian weiterhin ganz fest die Daumen. Auf geht's!









