ISOVER Broschüre informiert: Aktuelle Fraunhofer-Studie zu hydrothermischen Auswirkungen von Photovoltaik auf Steildächern
Photovoltaikanlagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Was bisher kaum beachtet wurde: Sie verändern das Temperatur- und Feuchteverhalten der Dachkonstruktion und können damit Feuchteschäden verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP. Besonders betroffen sind danach Dächer von Bestandsgebäuden mit alten, dichten Unterdeckbahnen aus Bitumen. Eine mögliche Lösung dieses bislang wenig beachteten Problems bietet ISOVER mit einer Kombination aus diffusionsoffenen Dämmstoffen und feuchtevariablen Klimamembranen. Alles Wissenswerte zur Thematik sowie eine Übersicht der nach IBP-Studie sinnvollen Konstruktionsvarianten für definierte Dachaufbauten und Einsatzbedingungen hat der Hersteller in einer neuen Broschüre zusammengestellt, die kostenfrei zum Download unter isover.de/vario-und-pv bereitsteht.
Die Anforderungen an ein Dach sind enorm: Es muss Wind und Wetter trotzen und das Haus je nach Jahreszeit vor Hitze oder Kälte schützen. Umso wichtiger ist es, dass die Dachkonstruktion dauerhaft ihre Funktion erfüllt und trocken bleibt. Ein zusätzlicher Risikofaktor, dem bisher kaum Beachtung geschenkt wurde, ist laut aktueller Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP die zunehmende Zahl nachträglich installierter Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden.
Feuchteschäden durch Verschattung der Dachfläche
Photovoltaikanlagen können zu Schimmel und Feuchtigkeit in der Dachkonstruktion führen, so ein zentrales Ergebnis des IBP. Ursache ist die Verschattung der Dachfläche, die zu einer Veränderung des Temperatur- beziehungsweise Feuchteverhaltens im Dach führt. Die Konsequenz: Der Dachbereich unterhalb der Photovoltaik-Paneele ist kühler, wodurch sich das Austrocknen im Sommer verlangsamt. Die Feuchtigkeit bleibt somit länger in der Holzkonstruktion und kann dadurch dauerhafte Schäden verursachen. Besonders betroffen sind Dächer mit alten, dichten Unterdeckbahnen aus Bitumen.
Beitrag zur feuchtetechnischen Sicherheit mit Vario® Klimamembranen
Um die Dachkonstruktion auch mit Photovoltaikanlage vor Feuchte und Schimmel zu schützen, können diffusionsoffene Dämmstoffe und ein geeignetes Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystems unter Beachtung der geprüften Konstruktionen zur Verringerung des Schadenrisikos beitragen. Die bewährten Vario® Klimamembranen von ISOVER überzeugen als leistungsstarke, feuchtevariable Dampfbremsen und passen sich flexibel den wechselnden Umgebungsbedingungen an. Im Winter wirken sie als Dampfbremsen und hindern Feuchte daran, von den warmen Innenräumen in die Dachkonstruktion einzudringen. Sollte sich im Sommer noch restliche Feuchtigkeit in der Konstruktion befinden, öffnen sich die Poren der Membran und das Dach kann schnell austrocknen. Genauere Informationen dazu finden Sie unter isover.de/vario.
Feuchtetechnisch geprüfte Konstruktionen mit Vario® und Photovoltaik
Auf Basis der feuchtetechnischen Praxis-Untersuchungen des IBP hat ISOVER zahlreiche Feuchteberechnungen für geprüfte Sanierungslösungen in Kombination mit PV-Anlagen durchgeführt. Die Feuchteberechnungen zeigen für die geprüften Konstruktionen und Randbedingungen die Eignung der Vario® Klimamembranen bei installierter Photovoltaikanlage. Für die in der Broschüre aufgeführten geprüften Konstruktionen können unter den dort genannten Randbedingungen und für Standorte < 700 m über NN Freigabeempfehlungen abgeleitet werden – trotz der verlangsamten Rücktrocknungsprozesse durch die PV-Anlage. Weitere Informationen, zahlreiche Fachpublikationen und unterschiedliche Konstruktionen hat ISOVER unter isover.de/vario-und-pv zusammengestellt.
Broschüre informiert
In seiner neuen Broschüre „Photovoltaik? Sanierungslösungen für die Anforderungen von morgen.“ stellt ISOVER die zentralen Ergebnisse der IBP-Studie vor und gibt einen Überblick über die geprüften Konstruktionsvarianten für die Dachdämmung von außen und von innen. Download unter isover.de/vario-und-pv.





