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Dachziegelwerke Nelskamp GmbH
01.07.2026

Hagelsicherheit – ein entscheidendes Qualitätsmerkmal moderner PV-Dächer

Extreme Wetterereignisse und zunehmende Hagelschäden beschäftigen Bauherren, Versicherer und Handwerk gleichermaßen. Für Zimmerer und Dachdecker gewinnt deshalb die Frage an Bedeutung, welche Dacheindeckungen langfristig widerstandsfähig und wirtschaftlich sind. Moderne Energiedächer müssen heute nicht nur Strom erzeugen, sondern auch hohen Anforderungen an Sturm- und Hagelsicherheit entsprechen.

Ein aktuelles Beispiel liefern die Glas-Glas Solarziegelmodule von den Dachziegelwerken Nelskamp GmbH mit 3,2mm starkem vorderen Glas. Die gebäudeintegrierten Solarziegelmodule erreichen die Hagelwiderstandsklasse HW5 und sind im Hagelregister der Sachversicherer hinterlegt. HW5 steht für eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber großen Hagelkörnern (50mm) und starken Aufprallenergien. Das Hagelregister dient Versicherern in Deutschland, Österreich und der Schweiz als wichtige Referenz für geprüfte Bauteile. (dev.hagelregister.ch)

 

Für das Handwerk bietet der hohe Hagelwiderstand der Nelskamp Solarziegelmodule einen wichtigen Vorteil gegenüber klassischen Aufdach-Photovoltaikanlagen. Während bei herkömmlichen PV-Systemen Modulrahmen, Dachhaken und Ziegel häufig unterschiedliche Schwachstellen bilden, entsteht bei integrierten Solardächern eine geschlossene Dachfläche mit homogener Lastabtragung. Bei integrierten Solardächern entsteht eine geschlossene Dachfläche mit homogener Lastabtragung. Aufdach PV-Module werden nach den für PV Modulen gültigen IEC Normen auf Hagelwiderstand geprüft, was bzgl. der kinetischen Einschlagsenergie zwischen HW3 und HW4 entspricht.

 

Die Eintragung im Hagelregister wirkt sich zudem positiv auf die Versicherbarkeit aus. Besonders in hagelgefährdeten Regionen wie Süddeutschland dem Alpenraum oder Teilen NRWs berücksichtigen Gebäudeversicherer zunehmend geprüfte Dachsysteme bei ihrer Risikobewertung. Je nach Versicherer und Gebäudetyp können dadurch günstigere Einstufungen oder reduzierte Risikozuschläge möglich werden. Gleichzeitig sinkt das Risiko teurer Folgeschäden und Ertragsausfälle der PV-Anlage.

 

Auch im Bereich Förderungen gewinnt die Widerstandsfähigkeit der Gebäudehülle an Bedeutung. In der Schweiz und Österreich werden hagelresistente Bauteile bereits aktiv empfohlen, in Präventionsstrategien eingebunden (z.B. Kanton Basel + 35CHF / m² Förderung für Solaranlagen mit HW 5). In Deutschland fließen Aspekte der Klimafolgenanpassung zunehmend in kommunale Förderprogramme und nachhaltige Gebäudestandards ein.

 

Für Zimmerer und Dachdecker zeigt sich damit ein klarer Trend: Photovoltaik gehört zum Dachhandwerk und das Dach entwickelt sich zum widerstandsfähigen Energiesystem. Lösungen wie die Nelskamp Solarziegelmodule verbinden Dacheindeckung, Energiegewinnung, Architektur und Prävention – ein Argument, das bei Bauherren und Versicherern zunehmend an Gewicht gewinnt.

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