Schieferdeckungen
Typische Deckungsarten für Turmdächer
Altdeutsche Deckung: Die traditionellste und lebendigste Deckart. Hierbei werden unterschiedlich breite Schieferplatten (sogenannte Schuppen) verwendet. Die Steingröße verjüngt sich nach oben hin zum First, was den Turm optisch streckt.
Schuppendeckung: Die Steine haben hier eine einheitliche Höhe und Breite, was ein sehr ruhiges, flächiges Deckbild ergibt.
Wilde Deckung: Die rustikalste Variante, bei der jede Schieferplatte passgenau freihändig zugerichtet wird. [1, 2, 3, 4, 5]
Spezifische Herausforderungen beim Turm
Rundungen und Kehlen: Da Kirchtürme häufig rund oder geschwungen sind, muss die hölzerne Dachschalung exakt abgerundet werden, um eine saubere Deckung zu ermöglichen.
Kleine Decksteine: Für Türme werden oft kleinere Steinformate oder spezielle Schieferhämmer (z. B. Piccolo) benötigt, um die engen Radien und Übergänge sauber auszuarbeiten. [1, 2]










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