Kindertagesstätte Alzenau – Holzrahmenbau mit PREFA Wandrauten
Der zweigeschossige Baukörper der Kita wurde als Recyclingbeton-Massivbau ausgeführt. Darüber befindet sich ein Staffelgeschoss in Holzrahmenbauweise, in dem mehrere kleine Wohneinheiten untergebracht sind. Gerade dieser hybride Aufbau stellte besondere Anforderungen an Planung und Ausführung, da die Lasten des Holzbaus über die darunterliegenden Geschosse abgetragen werden. Die vorgehängte Aluminiumfassade verbindet beide Bauweisen technisch wie optisch zu einem einheitlichen Baukörper.
Die Fassadenbekleidung wurde auf einer hölzernen Vollschalung montiert. Insgesamt wurden rund 3.500 PREFA Wandrauten im Format 44×44 cm einzeln und verdeckt mit PREFA Rillennägeln befestigt. Diese klassische handwerkliche Befestigung sorgt für ein gleichmäßiges Fassadenbild und gewährleistet gleichzeitig eine langlebige und sichere Montage.
Besondere Aufmerksamkeit verlangten die zahlreichen Gebäudeecken und Erker an der straßenseitigen Fassade. Hier treffen kleine Dachflächen auf die Fassadenebene, in der PREFALZ-Scharen auf die Wandrauten übergehen. Die Anschlüsse mussten so ausgeführt werden, dass Regenwasser sicher abgeführt wird und gleichzeitig eine saubere optische Lösung entsteht – Detailarbeit, die viel Erfahrung im Umgang mit Metallfassaden erfordert.
Auch die Unterkonstruktion stellte die Handwerker vor eine Herausforderung: In einem Bereich des Holzrahmenbaus lag der Rohbau rund fünf Zentimeter zu weit nach innen. Um dennoch eine durchgängige Fassadenebene zu erreichen, wurde die Holzunterkonstruktion entsprechend ausgeglichen, ohne dass die Korrektur später sichtbar ist.
Die Kita in Alzenau macht deutlich, wie wichtig präzise Abstimmung zwischen Planung und Handwerk ist – besonders dort, wo Holzbau, Metallfassade und komplexe Gebäudegeometrien zusammenkommen.











