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Enke-Werk, Johannes Enke GmbH & Co. KG
09.03.2026

Flachdachsanierung mit Verantwortung: Zimmerei Reger schützt Funktechnik mit Enke-Flüssigkunststoff

Zwischen einer 172 Meter hohen Antenne, Eislasten und sensiblen Technikräumen setzt die Zimmerei Reger bei der Sanierung eines 800 m2 Flachdachs auf Enkolan aus dem Enke-Werk.
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Ein Symbol für technologischen Fortschritt

In den grünen Hügeln von Glashütten, zwischen Bodensee und Illmensee, steht ein gigantischer Stahlgittermast von 172 Metern Höhe, der Funkturm Sender Ravensburg. Er hat bis November 2007 die Geschichte des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens geprägt. Mit Einzug der Digitalisierung hat sich sein Aussehen verändert und es wird immer noch gesendet. Die Geschichte des Ortes reicht bis Anfang der Sechziger Jahr zurück und der Mast wird bis heute für verschiedene Funkkommunikationen genutzt.

Dieser Ort ist nicht nur ein Übertragungsort; er ist ein Symbol für technologischen Fortschritt und wie die digitale Kommunikation die Medienlandschaft verändert hat.

Diese digitale Technologie, die in den Gebäuden am Fuß des Funkturms untergebracht ist, gilt es vor Wasser zu schützen. Da die Dachabdichtung durch Witterungseinflüsse und einschlagende Eiszapfen, die sich von den Stahlseilen des Mastes gelöst hatten, beschädigt war, wurde eine allumfassende Sanierung der 800 m2 Dachfläche auf den Weg gebracht.

An dieser Stelle kommen die Zimmerei Reger und Dachdeckermeister Dominik Isele, Außendienstler des Enke-Werk, mit all ihrem Knowhow und ihrer Erfahrung im Umgang mit Flüssigkunststoff ins Spiel. 

Mehrere gemeinsame Projekte 

Die Zimmerei Reger und Dominik Isele haben in den vergangenen Jahren schon einige gemeinsame Projekte umgesetzt. Deshalb war sofort klar, dass auch das Projekt Funkturm gemeinsam angegangen wird. Bei einem Vorort-Termin wurden die anstehenden Sanierungsmaßnahmen besprochen und geplant. Ziel war es, dem Betreiber der Funkantenne eine Lösung für die 800 m2 Flachdach-Fläche anbieten zu können, die auf lange Sicht die hochsensible Technik in den Räumen darunter vor Wassereintritt schützen soll.

Extreme Belastungen

Vom Aufmaß bis zum Anlegen von Haftzugsproben sowie erweiterten Probeflächen zur Materialmengenermittlung war Dominik Isele von Beginn der Planungsphase an mit dabei. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Attika. „Dort wurde besonderen Wert auf unser Hagelschlag-Zeugnis gelegt, um auch extremen Belastungen Stand zu halten.“ erklärt Dominik Isele. Denn in den Wintermonaten bilden sich Eiszapfen an den Stahlseilen, die den Funkturm halten; wenn diese herunterfallen und auf die Attika oder das Flachdach fallen, da wirken starke Kräfte beim Einschlag, die zu erheblichen Schäden führen können!

Die Lösung: Enkolan

Die Entscheidung fiel schließlich für die Ausführung mit Enkolan und UP 2K Voranstrich im System, sowie eine nachfolgende Auflast aus Schutzvlies und 16/32 mm Kies als zusätzlichen Schutz. 

Enkolan ist lösungsmittelfrei und hat ein gutes Standverhalten bei warmen Temperaturen. Er kann auch bei Nebel problemlos verarbeitet werden, da er mit Feuchtigkeit und wechselnden Wetterverhältnissen sehr gut zurechtkommt. 
 
Durch das Hagelschlagzeugnis und die vielen Ausbrüche im Untergrund war der Einsatz eines Flüssigkunststoffes die einzig praktikable Lösung für das Projekt. Damit konnten zudem alle Einbauteile in einem System abgedichtet werden. 

Herausforderung: wechselhaftes Wetter

Das wechselhafte Wetter war eine der Hauptherausforderungen auf der Baustelle. Durch den morgendlichen Hochnebel, der dem anliegenden Illmensee geschuldet war, musste sehr viel mit Gebläsen und einer Menge Tüchern getrocknet werden, was wertvolle Zeit kostete. Als die die Fläche angetrocknet war, konnte das System ohne Probleme aufgetragen werden. Aus diesen Gründen wurde das Enkolan System verbaut, da dies nicht so anfällig ist im Verbund mit Feuchtigkeit.  

Einwandfreie Zusammenarbeit

Für einwandfreie Ergebnisse und reibungslose Abläufe auf der Baustelle ist die Kommunikation und die gute Zusammenarbeit der Beteiligten Firmen das A und O. Dominik Isele war, in seiner Tätigkeit im Außendienst für das Enke-Werk, selbst zwei Tage mit auf dem Dach und hat angepackt. Die Zusammenarbeit mit der Zimmerei Reger lief super und auch die Firma Barth erwies sich als starker Partner.

Das Material wurde vorab auf Abruf bestellt und auf dem Gelände des Händlers gelagert. Als der Termin für die Sanierung des 800 m2 Flachdaches festgelegt wurde, hat Barth alles zur Firma Reger geliefert. „Sogar als uns während der Sanierungsarbeiten das Vlies ausging, fand eine `just in time`-Lieferung des Händlers direkt auf die Baustelle statt“, erinnert sich Isele. So bestand über den gesamten Zeitraum eine ungebrochene Lieferkette, die einen reibungslosen Ablauf gewährleistete. 

Abdichtung aus einem Guss

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Abdichtung des Flachdaches ist aus einem Guss. Optisch wurde alles aus dem Untergrund und dem Material herausgeholt. 

Die Firma Reger dichtet seit dem Funkturm-Projekt alle Flächen mit dem Enkolan System ab, seien es Vordächer oder Balkone. Und auch der Funkbetreiber ist überzeugt. Die nächsten Türme warten schon.

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