Werkzeugpflege im Handwerk
Um ein klares Bild zu bekommen, haben wir eine Umfrage zur Werkzeugpflege gestartet. 673 Zimmerleute haben teilgenommen und ihre Erfahrungen geteilt.
Werkzeugpflege im Zimmererhandwerk hat einen hohen Stellenwert
Die erste Frage lautete, wie wichtig Werkzeugpflege im eigenen Betrieb ist.
50 Prozent sagen klar, Werkzeugpflege ist sehr wichtig
40 Prozent finden, sie sollte gemacht werden
10 Prozent sehen den Fokus eher auf der Nutzung der Werkzeuge
Damit zeigen die Ergebnisse deutlich, dass Werkzeugpflege für die Mehrheit der Zimmerer ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags ist. Gepflegte Werkzeuge stehen für Qualität, Zuverlässigkeit und professionelles Handwerk.
Wer trägt die Verantwortung für Werkzeugwartung?
Ein wichtiger Punkt bei der Werkzeugpflege ist die Zuständigkeit im Betrieb.
75 Prozent sagen, derjenige pflegt das Werkzeug, der es benutzt
22 Prozent haben dafür eine feste Person im Betrieb
3 Prozent setzen auf externe Unterstützung
Gerade im Zimmererhandwerk zeigt sich hier ein starkes Verantwortungsbewusstsein. Wer täglich mit Maschinen arbeitet, erkennt früh Verschleiß und weiß, wann Reinigung oder Wartung notwendig sind.
Wie oft werden Werkzeuge gepflegt und gewartet?
Auch die Häufigkeit der Werkzeugpflege unterscheidet sich deutlich:
45 Prozent pflegen ihr Werkzeug einmal im Monat
28 Prozent einmal in der Woche
21 Prozent einmal im Jahr
6 Prozent täglich
Die Mehrheit setzt auf regelmäßige Pflegeintervalle. Das zeigt, dass Werkzeugwartung im Handwerk zunehmend geplant und nicht mehr nur bei Defekten durchgeführt wird.
Fazit: Regelmäßige Werkzeugpflege zahlt sich aus
Die Umfrage zur Werkzeugpflege im Zimmererhandwerk macht eines klar: Das Bewusstsein für Wartung und Pflege ist vorhanden. Viele Betriebe setzen auf Eigenverantwortung und feste Routinen.
Gut gepflegte Werkzeuge sorgen für sichere Arbeitsabläufe, weniger Ausfälle und langfristig geringere Kosten. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass klare Strukturen und feste Pflegeintervalle den Alltag auf der Baustelle deutlich erleichtern.
Ein großes Dankeschön an alle 673 Zimmerleute, die an der Umfrage teilgenommen haben und ihre Erfahrungen geteilt haben.














Mit Werkzeug was halbwegs sauber und ordentlich gehalten wird, macht das Werken doch auch mehr Spaß👍
Kenne es auch so, das der Chef einem eine Kreissäge oder ein anderes Gerät, zu seinem eigenen macht ! Somit ist das dann seine z.b Kreissäge. Also wird automatisch darauf aufgepasst, gepflegt da ja jetzt " mein Geld " darin ist .
Finde ich super! ( Habe meine 54ger Handkreissäge aus der Lehrzeit immer noch)
Und was auch sehr gut funktioniert, die Mannschaft zu sensibilisieren was das Thema angeht . Keiner will stundenlang eine Maschine putzen weil Harz und Späne überall haften..... Da beim letzten Gebrauch einfach wieder ins Regal gestellt. Somit schaut jeder das die Maschine gereinigt wieder ins Regal kommt.
Eine Handkreissäge, die einen seit der Lehrzeit begleitet gibt nochmal eine andere Bindung zu seinem Werkzeug. 💪
Das kommt bei uns tatsächlich ganz aufs Werkzeug und auf den Einsatzbereich an.
Wir haben die Umfrage gar nicht gesehen, aber ich würde trotzdem nochmal meinen Senf dazu geben, als eine Person, die sie im Betrieb nicht nutzt, aber eine klare Meinung dazu hat.
Es ist ganz klar - gepflegtes Werkzeug / Maschinen hält einfach deutlich länger. Auch ist es schön, wenn man ein sauberes, ordentliches Gerät aus dem Schrank holt, anstatt ein völlig verdrecktes. Wir haben zwar unseren festen Mann für alles rund um Geräte und Maschinen, allerdings finde ich, sollte jeder, der eine Maschine nutzt, diese auch sauber wieder zurück legen - vielleicht sogar immer ein bisschen besser, als man es vorgefunden hat.
Genauso sollte es mit den Fahrzeugen sein. Leider sehen (ich kenne es aus einigen Betrieben) viele Mitarbeiter eher nach dem Motto "gehört nicht mir, muss ich mich nicht drum sorgen". Das empfinde ich als grundlegend Falsch. Auch das Fahrzeug sollte innen und außen ordentlich aussehen. 1. man fährt damit beim Kunden vor - erster Eindruck und so.. 2. man sitzt dort selbst drin und fühlt sich bestimmt wohler, wenn dort nicht überall Dreckboller, Bäckertüten, Leergut oder anderes Zeug rumliegt.
Das sollte alles irgendwo selbstverständlich sein, ist es aber leider selten. Man bekommt es ja nicht mal regelmäßig hin, seine benutzte Tasse bis in den Geschirrspüler zu räumen - die liegt dann oben im Waschbecken. Manchmal fragt man sich, wie es bei den Leuten wohl daheim aussieht...
Hallo Benni,
vielen Dank für den Einblick in deine Meinung.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sehr viele andere auch so denken. 😊