Umweltverträglich abdichten – mit Franken Systems sogar in Wasserschutzgebieten
Das Projekt
751 Wohnungen, 41 Gewerbeeinheiten und eine Kita entstehen auf einem ehemaligen Industrieareal. Das Neubauquartier „Neues Gartenfeld“ in Berlin-Spandau soll lebenswert und urban werden. Eine intelligente Infrastruktur und eine hohe Energieeffizienz werten das Areal zusätzlich auf. Beim gesamten Projekt steht eine zukunftsorientierte und nachhaltige Bauweise im Vordergrund.
Ein großer Teil des Areals liegt in der Wasserschutzzone Illb. Die Auflagen sind daher besonders streng. Dass auch Flüssigkunststoffe diese hohen Anforderungen erfüllen können, haben viele nicht auf dem Schirm. Dabei sind die verwendeten Abdichtungssysteme entscheidend für den Schutz von Grund- und Trinkwasser.
Die Flüssigkunststoffe von Franken Systems sind geprüft und umweltverträglich. Sie erfüllen sämtliche behördliche Vorgaben und werden nach zertifizierten Umweltstandards hergestellt.
Während der gesamten Bauzeit wurde die Einhaltung sämtlicher Vorgaben streng überwacht. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, mussten alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten. Bauunternehmen, Behörden, Prüfinstitute und Hersteller - Von der Ifland Dach GmbH, die die Abdichtung durchgeführt hat, über den Generalunternehmer MBN bis hin zu externen Instituten und Umweltbehörden haben alle gezeigt, wie moderne Bauprojekte auch in streng regulierten Umwelträumen realisiert werden können und dabei höchste Bauwerksicherheit und Umweltschutzstandards gewährleistet werden können.
Verwendete Abdichtungssysteme
Im „Neuen Gartenfeld“ kamen der einkomponentige FRANKOSIL 1K Plus und der zweikomponentige Revopur WP200 von Franken Systems zum Einsatz.
Der FRANKOSIL 1K Plus Flüssigkunststoff kann ohne Grundierung direkt auf Betonoberflächen aufgebracht werden und ist dadurch besonders flexibel. Er wurde für die Abdichtung der Anschlüsse auf den Balkonflächen verwendet. Nach der ersten Schicht in Telegrau folgte das blasenfreie Einlegen eines Polyestervlieses und der Auftrag der zweiten Lage. Bei tiefen Temperaturen kam der FRANKOSIL Turbo Shot als Zusatz zum Einsatz, der das System innerhalb von etwa 90 Minuten aushärten lässt. So konnte ohne Unterbrechungen gearbeitet werden. Diese Abdichtung zeichnet sich durch eine 2 mm Rissüberbrückung und einen Wasserdampfdiffusionswiderstand von ca. μ 864 (Sd-Wert < 2 m) aus. Diese Kombination sorgt für Langlebigkeit und erhöht die Funktionalität.
Der Flüssigkunststoff Revopur WP200 wurde sogar speziell für die erdberührte Abdichtung im sensiblen Wasserbereich entwickelt. Das Material schützt dauerhaft. Ein entscheidender Faktor zur Zulassung des Materials für das Bauprojekt war der nachgewiesene biologische Abbau von 90 Prozent innerhalb von 28 Tagen.
Revopur WP200 wurde für sämtliche erdberührte Flächen verwendet. Die Verarbeitung erfolgte in zwei Lagen bei einem Materialverbrauch von rund 3,00 kg/ m². Das Vlies wird in die noch frische erste Lage eingelegt. Das Resultat ist eine porenfreie, gleichmäßige und haftfeste Membran.
Beide Flüssigkunststoffe sind frei von gesundheitsgefährdenden Lösungsmitteln und. Sie entsprechen den Vorgaben der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ sowie der DIN 18533 und gewährleisten so die normgerechte und nachhaltige Bauwerksabdichtung.
Projektbilanz
Insgesamt wurden im „Neuen Gartenfeld“ rund fünf Tonnen innovative Flüssigkunststoffe verarbeitet. Diese stellen eine zukunftsfähige und sichere Abdichtung der Gebäude sicher, weisen keinerlei schädliche Emissionen auf uns sind über Jahrzehnte hinweg funktionsstabil. Das trägt zur Lebensdauer der Gebäudesubstanz und zur qualitativen Wertsteigerung bei.
Das Projekt setzt Maßstäbe für die Anwendung von Flüssigkunststoff im Baubereich, insbesondere für Vertragspartner und Behörden im sensiblen Umfeld von Wasser- und Naturschutz.



































