Rätsel aus der Schwelle – Wer kennt dieses Ornament?
Woher stammt der "Libellenschnitt"?
Folgende Fragen möchten wir gemeinsam klären:
- Gibt es historische Quellen oder schriftliche Belege für den überlieferten Namen?
- Wird das Ornament regional unterschiedlich benannt?
- Ist es jemandem außerhalb Sachsens bereits begegnet – und wenn ja, wo?
Gerade die regionale Ornamentik des Zimmererhandwerks ist oft nur mündlich überliefert. Daher sind Hinweise aus der Praxis besonders wertvoll.
Warum das wichtig ist
Wir bauen derzeit eine Ornamentik-Datenbank auf, in der regionale Formen, Begriffe und Varianten systematisch dokumentiert werden. Jede Information aus der Zunft hilft dabei, Wissen zu sichern und für die Restaurierung nutzbar zu machen.
Unser Kursteilnehmer Kay untersucht dieses Ornament aktuell intensiver. Seine Beobachtungen und Recherchen teilt er hier: 👉 https://www.manchemoegensholz.de/
Die Ergebnisse fließen in unsere wachsende Ornamentik-Datenbank ein:
👉 https://www.sachsen-denkmal.de/foerderprojekt-restaurator-im-handwerk/






im südlichem Nordseegebiet nennt man das Kielbogen
Bei uns im Chiemgau nennen wir das (was zumindest sehr ähnlich ist) einen Eselsrücken.
Hallo Sebastian , danke für den Input.
Das bisherige Ergebnis usneres Aufrufs auf verscheidenen Kanälen: Bei der „Libelle“ handelt es sich um einen angefasten Eselsrücken. Der Begriff „Libelle“ selbst ist offenbar stark regional geprägt und nicht überall gebräuchlich.
Genau diese unterschiedlichen Bezeichnungen und regionalen Prägungen machen den Austausch so spannend und haben uns sehr zum Nachdenken angeregt. Im Handwerk und in der Denkmalpflege steckt hier eine enorme sprachliche und gestalterische Vielfalt.
Interessanter Beitrag. 👍
Wir sind gespannt, welche Antworten kommen und ob es sogar wirklich unterschiedlich benannt wird.