Flüssigkunststoff: Notabdichtung auf 2376 Höhenmetern bei 4 Grad Celsius
Welche Arbeiten sollten auf der Ansbacher Hütte generell durchgeführt werden?
Die Hütte in Betrieb nehmen und soweit alles vorbereiten, bis weitere Handwerker ankamen.
Wir waren für die Sanierung der Küche und der Nebenräume im Obergeschoss zuständig (die Küche wurde vollständig entfernt, Mauern versetz, Elektro- und Sanitärleitungen neu verlegt) sowie den Innenausausbau der Pächterwohnung inklusive der Wohnung für die Bediensteten.
Zu unseren Aufgaben gehörte außerdem im Außenbereich das Zugseil der Materialseilbahn auf 300 m Länge und bis zu 3 m Tiefe aus dem Tiefschnee auszugraben, sodass die Seilbahn anschließend in Betrieb genommen werden konnte.
Zusätzlich mussten täglich die Lagerflächen auf der Terrasse und hinter der Hütte schneefrei gehalten werden; nicht selten sogar mehrmals am Tag.
Wie sah es auf der Ansbacher Hütte aus, als ihr dort angekommen seid?
Wir waren zuvor, am 24.Februar 2023, bereits dort oben und haben im Inneren der Hütte die anstehenden Arbeiten besprochen. Dabei haben wir auch festgestellt, dass bei den beiden Türen zum Felsenkeller im 1. Stock, stark Feuchtigkeit hereinzieht (vor den Türen lag ca. 1,5 m Schnee).
Als wir dann Anfang im April wieder oben waren, bat sich uns ein völlig anderes Bild. Statt weniger, noch mehr Schnee. Diesmal reichte er bis zum First. Also gut 5 m hoch. Der Wind hatte ganze Arbeit geleistet. Wir brauchten 2 Stunden, bis wir uns überhaupt erst einmal Zugang zur Hütte verschaffen konnten.
Am 14. April waren wir dann so weit, dass ich von außen an die Türen herankommen konnte, um diese letztendlich abdichten zu können.
Warum wurden die Abdichtungen auf der Hütte mit Arctic Seal ausgeführt?
Auf Grund der Lage und Erreichbarkeit. Die Mitnahme von Material in einem Hubschrauber ist begrenzt. Außerdem die ungewissen Unzulänglichkeiten; ich wusste im Vorfeld einfach nicht was mich da oben erwartet. Kälte, Schnee etc.
An welchen Stellen wurde Arctic Seal auf der Ansbacher Hütte eingesetzt?
Überwiegend als vorläufige Abdichtung an den neuen Eingangstüren, damit im Inneren der Bodenaufbau verlegt werden konnte.
Wie hat sich das Produkt auf der Ansbacher Hütte unter den widrigen Wetterverhältnissen verarbeiten lassen?
Es herrschte tiefster Winter mit Frost, Schnee und Eis; und das bis Anfang Juni.Das Arctic Seal hat sich trotz allem ganz geschmeidig auf Beton, Holz und Alu verarbeiten lassen.
Wie es immer so ist, hatte der Beton mal wieder leichtes Gefälle zur Türe. Ich habe versucht mit Elektroheizlüfter den Bereich weitestgehend zu trocknen, was natürlich nur oberflächlich möglich war, aber selbst damit hatte Arctic Seal keine Probleme!
Welchen Eindruck hattest Du vom Ergebnis?
Nach ein paar Tagen machte ich den Versuch das Arctic Seal vom Beton zu lösen. Aber es ließen sich selbst bei größtem Bemühen maximal nur ein paar Millimeter ablösen. Es hielt also tatsächlich bei diesen extremen Bedingungen. Diese Notabdichtung hat somit maßgeblich dazu beigetragen, dass die Innenausbauarbeiten fortgeführt werden konnten und die Hütte pünktlich zu Saisonbeginn Mitte Juni fertig war.
Wie hat sich das alles weiterentwickelt, habt ihr anschließend bei besseren Wetterbedingungen eine fachgerechte Abdichtung mit Enke Flüssigkunststoff durchgeführt?Ja klar! Im August wurde die ganze Arctic Seal Notabdichtung erst mit grobem Schleifpapier aufgeraut, dann grundiert und abschließend mit Enkopur und Vlieseinlage eingedichtet. Nach Trocknung wurde der gesamte Trittbereich dann zusätzlich final mit einem Schutzblech verwahrt.
Warum würdest Du das Produkt ein weiteres Mal mit auf die Baustelle nehmen?
Im November 2025 war ich auf der Europahütte in Südtirol auf 2693m. Auch da hatte ich Arctic Seal im Gepäck. Man weiß ja nie was einen da oben erwartet. Lieber habe ich es da oben mit, als dass ich mir nicht helfen könnte.
Aus welchen Gründen kannst Du das Produkt empfehlen?
Für die Verarbeitung braucht es nicht viel. Ein Eimer Arctic Seal (das Gebinde in der kompakten Größe mit -3,6 kg- passt perfekt) und einen Pinsel oder Spachtel.
Das Beste: es hält eben auch auf leicht feuchten Oberflächen.
Klare Empfehlung!
Warum Enke?
Ich habe mit Enke langjährige gute Erfahrung in der Handhabung und Verarbeitung. Auch der Service ist stets erreichbar, kompetent und zuverlässig.
Warum Arctic Seal?
Das ist ein Produkt, welches eine schnelle und einfache Abdichtung in vielen Situationen ermöglicht.






















Musste auch einen Haftgrund auftragen werden, oder konnte der Flüssigkunststoff ohne aufgetragen werden.
Denke Grundierung muss sein
Guten Morgen und ein frohes neues Jahr wünschen WIR. Danke für die Nachfrage!
Nein, es musste und wurde kein Haftgrund aufgetragen!
Arctic Seal ist eine Notabdichtung zum schnellen Handeln bei Undichtigkeiten!
Arctic Seal kann auf noch feuchtem Untergrund, bei Temperaturen unter Null Grad, ohne Grundierung und ohne Anschleifen einfach wie auch sorgenfrei verarbeitet werden!
WIR hoffen, WIR konnten helfen! Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage:
www.enke-werk.de
Dort finden Sie mehr über uns, unsere Produkte und unseren Service!
Bei weiteren Fragen, stehen WIR Ihnen telefonisch, per Mail oder persönlich auf der Baustelle zur Verfügung!
WIR freuen uns Sie!