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Tarlo
03.10.2025
Oberste Geschossdecke dämmen
Servus,
an 3 Mehrfamilienhäusern soll die oberste Geschossdecke gedämmt werden, also oben auf dem Speicher die Böden, bestehend aus normaler Balkendecke und einmal Beton mit Estrich.
nun möchte ich hier fragen, ob jmd. sich damit auskennt und detaillierte Angaben machen kann, wie es ausgeführt werden sollte?
9 Kommentare
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Es ist immer gut die Dämmung nah an den Wohnraum zu legen
Zimmerer-Treffpunkt hat vollkommen Recht.
Ein paar mehr Details und wir können dir weiterhelfen ;)
Interessant
Servus Tarlo, erzähl uns etwas mehr zu deinem Projekt, dann können wir dir besser antworten. Je nach Konstruktion (Holzbalken, Betonplatte etc.) und gewünschter Nutzung unterscheidet sich die Ausführung stark. Wenn du die Punkte kurz erläuterst, kann man dir konkrete Tipps zur Materialwahl und zum Aufbau geben. Fragen die sich mir dabei stellen:
Soll der Dachboden begehbar bleiben oder nur gedämmt werden? Welche Nutzung ist geplant (Lagerfläche, leerer Speicher, Ausbau später)?
Wie sehen die Bestandsaufbauten genau aus (Holzbalkendecke mit Dielen, Fehlboden, Beton mit Estrich …)?
Gibt es Vorgaben zum U-Wert oder Förderprogramme, die ihr nutzen wollt?
Wollte das auch gerade fragen .
Soll der Dachboden begehbar bleiben oder nur gedämmt werden? Welche Nutzung ist geplant (Lagerfläche, leerer Speicher, Ausbau später)?
Da wir nicht wissen, was der neue Besitzer vorhat, denke ich Ausbau oder Trockenspeicher.
Wie sehen die Bestandsaufbauten genau aus (Holzbalkendecke mit Dielen, Fehlboden, Beton mit Estrich …)?
2 Dachböden normal aufgebaute Balkendecke mit Asche/Bauschutt im Zwischenraum aus Spalierlatten. Darunter angeputzter Kalkputz mit Stroh1 Dachboden soweit ich weiß auf gegossene Betonplatte mit Estrich drüber ohne Zwischendämmung.Wie auch zuvor die genannten 2 Möglichkeiten
Gibt es Vorgaben zum U-Wert oder Förderprogramme, die ihr nutzen wollt?
Denke er wird es nach den Richtlinien machen lassen und nimmt auch Förderprogramme an
Servus Tarlo, danke für die Rückmeldung. Wenn der Dachboden eventuell ausgebaut oder als Trockenspeicher genutzt werden soll, würde man die Dämmung so planen, dass sie begehbar und wieder rückbaubar bleibt. Also z. B. druckfeste Dämmplatten mit Trockenestrich oder Holzwerkstoffplatten als Abschluss.
Bei den Holzbalkendecken mit Asche/Bauschuttfüllung könntest Du prüfen, ob die Füllung trocken und tragfähig ist. Oft wird sie entfernt oder ergänzt und dann zwischen und auf den Balken gedämmt, mit einer luftdichten Ebene unten (z. B. Putz oder Folie).
Wenn eine Förderung geplant ist, sollte das Ganze ohnehin mit einem Energieberater abgestimmt werden – der legt dann auch den erforderlichen U-Wert fest.
Was denkst Du? Wäre das eine gute Vorgehensweise?
hallo,
ich hatte mehr gehofft, hier Beispiele von einem möglichen Aufbau zubekommen...
denn..je.nachdem was aus dem Speicher gemacht wird, ist es nicht egal wo eine Feuchtigkeitsperrfolie hinkommt. das kann dann zu schimmel führen...
Servus Tarlo, wenn es dir konkret um den Aufbau geht habe ich dazu folgende Ideen. Bitte beachte aber, dass es stark von der Nutzung und vom Feuchteschutz abhängt, was Du ja zur Zeit noch nicht final beantworten kannst.Hier mal zwei typische Varianten als Orientierung:
1. Unbeheizter, nicht ausgebauter Speicher (nur Dämmebene auf der Decke):Von unten nach oben:→ Innenputz (luftdicht)→ Tragkonstruktion (Holzbalkendecke)→ ggf. vorhandene Fehlbodenfüllung (Asche etc., wenn trocken, kann bleiben)→ Dampfbremse oder Luftdichtung, wenn die untere Putzschicht nicht sicher dicht ist→ Wärmedämmung (z. B. Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose, 20–30 cm)→ Abdeckung mit diffusionsoffenen, begehbaren Platten (z. B. OSB oder Holzfaserplatten)
2. Geplanter Ausbau oder Trockenspeicher (begehbar, eventuell beheizt):Von unten nach oben:→ Innenputz oder Gipskarton (luftdicht)→ Holzbalkenlage mit Zwischenraumdämmung→ Dampfbremse auf der warmen Seite (oberhalb der Dämmung, sorgfältig angeschlossen)→ Tragplatten oder Trockenestrich→ Bodenbelag
Bei der Betondecke mit Estrich würde man in der Regel oben dämmen, z. B.:→ Bestehender Estrich→ Trennlage (Folie)→ Druckfeste Dämmplatten (z. B. PUR, XPS, Mineralwolle)→ Trockenestrich oder Plattenbelag
Wichtig ist immer, dass die Dampfbremse auf der warmen Seite liegt und alle Anschlüsse luftdicht ausgeführt sind – sonst besteht tatsächlich Schimmelgefahr.
Vielleicht hilft dir das als Grundlage, um den passenden Aufbau für eure Situation zu wählen.