Umfrage: Das machen Zimmerer und Dachdecker im Sommerurlaub
Der Kopf raucht, der Rücken meldet sich und das Werkzeug darf mal Pause machen. Doch wie genau verbringen Zimmerer und Dachdecker ihren Sommerurlaub? Wir wollten es genau wissen und haben Euch auf Instagram gefragt. 1560 von Euch haben geantwortet – die Ergebnisse zeigen, wie vielseitig euer Urlaub wirklich ist.
Camping oder Strand – Hauptsache draußen
Jeweils 36 Prozent der Umfragen-Teilnehmer verbringen den Sommer am liebsten beim Camping oder an der Küste. Zelten am See oder Sonnenliegen mit Meeresrauschen – beides bietet Abstand vom Alltag und passt perfekt zu denen, die auch im Beruf viel draußen sind. 28 Prozent bleiben lieber zu Hause. Kein Kofferpacken, keine langen Fahrten. Dafür vielleicht ein paar kleine Baustellen am eigenen Haus. Ruhe, Routine und ein bisschen Holz im Garten reichen vielen völlig aus.
Abstand vom Bau – aber nicht immer vom Werkzeug
Die Mehrheit braucht vor allem eins: eine Pause vom Baustellenalltag. 52 Prozent wollen einfach nur abschalten vom Job. Kein Kundenanruf, keine Termine, keine Baustellenplanung. 33 Prozent sagen: Ich will einfach nix tun. Beine hoch, Zeit vergessen, nicht erreichbar sein. Nur 15 Prozent nutzen die freien Tage, um sich weiterzubilden. Die meisten legen den Hammer also bewusst beiseite – und genau darum geht es im Sommer: abschalten, durchatmen, auftanken.
Kleine Projekte gehen trotzdem immer
Urlaub ohne Werkzeug? Für viele schwer vorstellbar. 71 Prozent packen auch in der Auszeit an. Kleine Projekte im Garten, eine neue Sitzecke oder endlich die Garage aufräumen. Der Beruf steckt eben in den Händen. 21 Prozent greifen nur zum Werkzeug, wenn’s sein muss. Und 8 Prozent gönnen sich eine komplette Auszeit – ohne Holz, ohne Zange, ohne Baustoffe. Auch das gehört dazu, um mal wirklich den Kopf freizubekommen.
Wie läuft der Urlaub im Betrieb?
Bei 45 Prozent steht Betriebsurlaub auf dem Plan. Da ist der Betrieb für zwei Wochen dicht. Weitere 45 Prozent teilen sich die Urlaubszeit flexibel auf. Nur 10 Prozent arbeiten in Schichten durch. So unterschiedlich die Betriebe, so individuell der Sommerplan. Was bleibt: Der Sommerurlaub ist für Zimmerer und Dachdecker alles andere als Nebensache. Wer das ganze Jahr körperlich arbeitet, braucht diese Zeit, um neue Kraft zu tanken – sei es mit den Füßen im Sand, dem Blick auf die Berge oder dem Akkuschrauber in der Hand.
Wie sieht es bei Dir aus?
Und jetzt bist du dran: Wie sieht dein Sommerurlaub aus? Camping, Garten oder ganz weit weg? Schreib es uns in die Kommentare.
















Auf jeden Fall im Schatten liegen!
Am liebsten beim Campen
Ich war 2 wochen mit der Familie in Finnland. Unser Cousin hatte seine Firmung, der in Finnland wohnt.
Wäre ich nicht nach Finnland, hätte ich in meinem Garten zeit verbracht.
Ganz egal wie man seine Ferien verbringt, hauptsache man kann die Zeit genießen 😁
Wäre ja schlimm wenn jeder die gleichen Interessen hätte
Wir sind zwar alle vom Beruf her auf dem Bau tätig als Zimmerer oder Dachdecker aber doch so unterschiedlich im Urlaub. Der eine mag die Zeit nutzen für private Arbeiten der andere halt nicht. Ein sehr schöner Beitrag