5 Schritte zum erfolgreichen Controlling für Holzbau und Dachdecker
Arbeit ohne Ende, immer höhere Auflagen, immer mehr Stress, immer weniger Zeit und keinen richtigen Überblick, ob der eigene Betrieb überhaupt erfolgreich arbeitet. Unser Kooperationspartner Lückel & Partner erklärt, welche fünf Schritte zu einem erfolgreichen Controlling für Holzbau und Dachdecker notwendig sind.
Schritt 1: Analyse der Produktivität und der maximalen Leistungsfähigkeit des Betriebs
In einem ersten Schritt lässt sich genau berechnen, wie hoch die Produktivität in eurem Betrieb gerade ist und welches Gewinnpotenzial ihr insgesamt habt. (Übrigens: Das könnt ihr auch hier mit unserem Produktivitätsrechner selbst testen unter https://www.lup-beratung.de/holzbau)
Wenn ihr diesen Wert habt, könnt ihr genauer erkennen, welches Gewinnpotenzial (pro Jahr) ihr im Moment nicht ausschöpft. Z. B.: Ein Holzbau- oder Dachdeckerbetrieb mit zehn produktiven Mitarbeitern lässt im Schnitt 120.000 Euro liegen – pro Jahr! Das Potenzial ist also riesig, aber die meisten wissen das nicht.
Eine der besten Investitionen in ihren Betrieb ist deshalb: Führt ein Controlling-Konzept ein – am besten eins speziell für Dach und Holz.
Schritt 2: Analyse der kaufmännischen Prozesse
Wenn ihr zum ersten Mal ein Controlling-Konzept in eurem Betrieb einführt, braucht ihr eine ausführliche Analyse der kaufmännischen Prozesse. Nur so können von Anfang an möglichst viele Schwachstellen erkannt werden. Diese kaufmännischen Prozesse müssen analysiert werden:
• Qualität und Aussagegehalt der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA)
• Liquiditätslage
• Digitale Schnittstellen – Digitalisierungsgrad
• Nachtragsmanagement
• Eckdaten und Aufbau der Vorkalkulation
o Stundenverrechnungssatz inklusive aller Zuschläge (auch Wagnis und Gewinn)
o Zuschläge auf Material (inklusive Wagnis und Gewinn)
o Zuschläge auf Fremdleistungen (inklusive Wagnis und Gewinn)
In dem Zusammenhang muss noch mehr überprüft werden, zum Beispiel Nachlässe, die nicht kalkuliert sind, Änderungen in der Bemusterungsphase, Sicherheitszuschläge vermeiden, Preissicherheit für Nachunternehmerleistungen usw.
Außerdem müssen Abläufe im Büro analysiert, verbessert und Standards festgelegt werden (z. B. Werkverträge mit den Kunden, Rahmenverträge mit Nachunternehmern, Bestellwesen, Rechnungseingang, Rechnungsprüfung, Zahlungsverkehr, Zeiterfassung).
Schritt 3: Optimierung der kaufmännischen Prozesse
• Einführung einer Qualitäts-BWA Holz bzw. Dach
• Unternehmensplanung
• Berechnung der Stunden- und Zuschlagssätze
• Anpassung der Vor- und Nachkalkulation
• Laufende Schwachstellenanalyse
• Liquiditätsverbesserung
Wir fangen immer mit der BWA an, weil nur mit belastbaren Unternehmenszahlen ein Controlling auf Auftrags- und auf Unternehmensebene möglich ist. Der Jahresabschluss ist viel zu spät und deshalb für ein Controlling nicht geeignet.
Das Ziel ist eine aussagefähige Qualitäts-BWA speziell für Holzbau- und Dachdeckerbetriebe. Auf Basis dieser Qualitäts-BWA kann dann für euer Unternehmen eine belastbare Planung für das Folgejahr erstellt werden. Sie ist die Grundlage, um Stundensätze und Zuschläge auf Material und Fremdleistungen zu ermitteln.
Schritt 4: Optimierung der (Bau-)Lohn- und Finanzbuchhaltung
Das Ziel ist eine optimale, digitale (möglichst tagesaktuelle) Zusammenarbeit zwischen Lohnbuchhaltung, Finanzbuchhaltung, Kalkulation und Unternehmensführung. Bisherige Prozesse und Abläufe müssen angepasst und verändert werden, in allen Bereichen.
Schritt 5: Erstellung eines Fünf-Jahres-Plans
Ertragsplanung, Investitions-, Finanzierungs- und Liquiditätsplanung: Diese Daten können dann in die Buchhaltung übergeben werden, sodass jeden Monat ein Soll-Ist-Vergleich erstellt werden kann. Dieser Soll-Ist-Vergleich und eine richtige Nachkalkulation sind perfekte Instrumente für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung.
Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und ein aktives Controlling sorgen dafür, dass sich die kaufmännischen Abläufe und die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse in eurem Betrieb nachhaltig verbessern.
Lückel & Partner hat dieses Konzept entwickelt, inklusive eines Leitfadens, der euch bei der Einführung unterstützt. Den Leitfaden könnt ihr ganz einfach per E-Mail an info@lup-beratung.de anfordern. Ihr könnt uns gerne auch Fragen dazu stellen.
Interessante Links:
Produktivitätsrechner: https://www.lup-beratung.de/holzbau
Leitfaden „Controlling“ anfragen: per E-Mail an info@lup-beratung.de
Quick-Check Holzbau ansehen (der optimale Einstieg): https://www.lup-beratung.de/quick-check-holzbau



















