LudwigTraverse & LudwigHooks – Wie wir das Heben revolutioniert haben
Von der Idee zur Innovation – Wie die LudwigTraverse entstand
Die Idee zur heutigen LudwigTraverse entstand durch das Feedback unserer LudwigHook-Kunden aus dem Holzbau. Diese waren begeistert, dass durch die LudwigHooks der manuelle Eingriff des Abhängens der Last – inklusive des Aufsteigens auf die Leiter – entfiel. Doch sie wünschten sich noch mehr: Ein weiteres Problem war das „in die Waage bringen“ von Lasten, insbesondere bei Wänden. Bisher wurde dies meist durch das Verkürzen eines Strangs des Gehänges oder durch das Herunterziehen der höheren Seite der Last gelöst. So kam es mitunter zu abenteuerlichen und sicherheitstechnisch fragwürdigen Szenarien – etwa, wenn sich ein Zimmermann an die Wand hängte, um sie in Position zu bringen.
Herausforderung „Waage bringen“ – Ein Problem aus der Praxis
Die Lösung sollte eine funkgesteuerte, motorbetriebene Ausgleichsmechanik sein, idealerweise über dieselbe Fernbedienung wie die LudwigHooks, um zusätzliche Steuerungen zu vermeiden. Die Pioniere dieser Idee waren die Firma Flück Kran aus Zürich sowie unser damaliger Schweizer Vertriebspartner Stefan Janser.
Die Lösung: Eine funkgesteuerte Ausgleichsmechanik
Nach verschiedenen Entwicklungsansätzen entschieden wir uns für eine Traverse mit einer beweglichen Verbindungsöse zum Kranhaken. Diese ist auf einem Schlitten montiert, der über einen Hydraulikzylinder nach links oder rechts verschoben werden kann, um den außermittigen Lastschwerpunkt auszugleichen. Dadurch lassen sich Wände oder Holzpakete exakt in die Horizontale bringen. Die Technik eignet sich aber auch hervorragend, um Dachelemente bereits in der gewünschten Neigung zu positionieren.
Von der Maßanfertigung zur Standardlösung
Über viele Jahre produzierten wir die LudwigTraverse kundenspezifisch, um auf individuelle Wünsche hinsichtlich Nutzlast und Länge einzugehen. Allerdings stellte sich heraus, dass der Entwicklungsaufwand zu hoch war, um ein wirtschaftlich attraktives Produkt anzubieten. Zudem führte das hohe Eigengewicht der maßgefertigten Stahl-Traversen oft dazu, dass die Kran-Kapazitäten überschritten wurden.
Um diese Probleme zu lösen, entwickelten wir eine Standard-Alu-Traverse. Dadurch entfiel die aufwendige Individualanfertigung, und dank eines speziell für uns angefertigten Profils aus hochfestem Aluminium konnten wir sowohl Gewicht als auch Kosten deutlich reduzieren.
Die LudwigTraverse heute – Leicht, stark und flexibel einsetzbar
Die heutige LudwigTraverse ist für eine Nutzlast von 4,6 Tonnen ausgelegt, wiegt 400 kg und hat eine Länge von 5 Metern. Sie ermöglicht eine Neigung von bis zu 45°. Wer sie erst testen oder nur für ein bestimmtes Projekt nutzen möchte, kann sie auch einfach mieten.



















