Mit Gunst und Erlaubnis
Bereits zwei Tage zuvor reisten Reisende zu, um die Gesellschaft beim Aufbau von Zelten und eines Eingangsportals zu unterstützen. Das Eingangsportal wurde von Einheimischen aus einem zuvor abgerissenen Scheunen-Dachstuhl abgezimmert.
Am Donnerstag war der offizielle Tag der Eröffnung und nach mehr als drei Jahren der Planung sollte es nun endlich losgehen. Zahlreiche reisende und einheimische Kameraden kamen bei bestem Wetter am Veranstaltungsort zusammen und es wurde sich nach einer oft viel zu langen Zeit des Wiedersehens auf's herzlichste begrüßt. Gefeiert wurde im Sport und Gemeinschaftshaus in Barendorf.
Am Freitag war der Tag, an dem die Lüneburger Bürgermeisterin in das schöne Rathaus der Stadt einlud. Nach einem zünftigen und für viel Aufsehen erregenden Umzug durch die Innenstadt marschierten die zugereisten Gesellschaften stolz mit ihren Fahnen schließlich in den schönen Rosengarten des Rathauses ein, da das Wetter dazu einlud. Neben der Bürgermeisterin überbrachte auch der Vorsitzende der Handwerkskammer Grußworte. Auch der Altgeselle der Gesellschaft zu Lüneburg wandte sein Wort an die anwesenden Gesellen. Anschließend wurde ein fixes Gesellschaftsbild gemacht mit den zugereisten 350 Gesellen.
Abends spielte im Festzelt eine AC/DC Cover-Band und heizte den Gästen richtig ein.
Am Samstag standen verschiedene Ausflüge zur Auswahl, welche gerne von den Gesellen angenommen wurden. Es war möglich an einer historischen Stadtrundführung teilzunehmen. Die schöne Windmühle zu Bardowick konnte besucht werden und auch die St. Nikolai Kirche samt Glockenturm in der Lüneburger Innenstadt konnte besichtigt werden.
Nachmittags gab es noch ein zünftiges 100 Liter Fattschmoren und die Prämierung des Modellbauwettbewerbes. Viele Reisende nahmen sich die Zeit vor dem Himmelfahrtstreffen und bauten ein Modell ihrer Wahl und zeigten ihrem Handwerksstand alle Ehre.
Abends spielte der Entertainer Jimmy Green groß auf und musste mehrere Zugaben geben, da die Gesellen ihn nicht mehr von der Bühne lassen wollten.
Auch das schönste Fest endet leider einmal und so stand am Sonntag der Tag der Abreise an.
Ich freue mich auf das nächste Himmelfahrtstreffen in Köln im Jahre 2025.
Masuch, Henning
einh.frd. Altgeselle zu Lüneburg

























