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DICTUM GmbH
21.05.2024

Wie Du die richtigen Elektrowerkzeuge und Maschinen für die Werkstatt auswählst

Es ist gar keine so leichte Aufgabe, seine eigene Werkstatt einzurichten, wenn man Holz bearbeiten möchte. Welche Maschinen kauft man und welche braucht es nicht? Es gibt Tipps, die dabei helfen. Wir geben einen Überblick, welche Maschinen in der Werkstatt nicht fehlen dürfen.
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Sich über den Nutzen klarwerden

Erste Überlegung sollte sein: Was möchte ich denn eigentlich in meiner Werkstatt machen? Ein Schreiner braucht andere Gerätschaften als ein Drechsler oder Zimmerer. Außerdem ist es sehr wichtig, sich klarzuwerden, wieviel Platz zur Verfügung steht. Danach richtet sich auch, ob man mit stationären Maschinen arbeitet. Und natürlich geht es auch darum, wieviel Geld man ausgeben kann und möchte.

Der Handwerker sollte auf keinen Fall an der falschen Stelle sparen und Billiggeräte kaufen, die meist nicht so lange herhalten. Besser: Kaufe eine hochwertige, aber gebrauchte Maschine. Eine gute Lösung ist auch ein Maschinenverleih, wenn man ein bestimmtes Gerät nicht dauerhaft braucht.

Von der Bohrmaschine bis zur Stichsäge

Es gibt eine gewisse „Grundausstattung“. Eine Bohrmaschine ist ein Muss. Hier ist die Überlegung, ob es eine Schlagbohrmaschine überhaupt sein muss oder ob ein Akkuschrauber mit Funktion fürs Bohren reicht. Wer mit Holz arbeitet, der braucht auch eine Stichsäge.

Während die Hobby-Handwerker vor allem mit Bügelstichsägen arbeiten, empfiehlt sich für Profis eine Stichsäge mit Stabgehäuse, die flacher ist. Dadurch ist eine Schnittführung von unten möglich. Auch praktisch ist eine Tauchkreissäge mit Führungsschiene, um alles zu zersägen, wozu sonst eine Tischkreissäge gebraucht wird. Sie braucht nur wenig Platz.

Eine Tischkreissäge ist dann eine lohnende Anschaffung, wenn aufwändigere Möbelstücke mit mehreren Teilen in unterschiedlichen Maßen zugeschnitten werden. Für Einsteiger bietet sich eine Kappsäge an, allerdings hat sie im Gegensatz zur Tauchsäge und Tischkreissäge nur eingeschränkte Funktion.

Wann sich eine Bandsäge lohnt

Mobiles Arbeiten ermöglicht die Stichsäge sehr gut, auf Dauer ist es jedoch anstrengend, mit ihr zu arbeiten, weil sie vibriert. Mit der Bandsäge hingegen sind feinere Sägeschnitte und größere Materialstärken möglich und man kann ruhiger mit ihr hantieren.

Saubere Schnittkanten sind ein weiterer Vorteil. Mit der Bandsäge kann auch stärkeres Massivholz aufgetrennt werden. Was nicht geht, sind Innenausschnitte. Stich- und Bandsäge sollten beide in einer gut ausgestatteten Werkstatt nicht fehlen.

Wer braucht eine Oberfräse?

Die Oberfräse ist ein Elektrowerkzeug, das man für alles Mögliche brauchen kann. Damit können – das richtige Zubehör vorausgesetzt – sogar Holzverbindungen hergestellt und sogar komplette Möbelbauprojekte umgesetzt werden.

Nicht unbedingt notwendig ist ein Frästisch – außer, wenn die Oberfräse oft für komplexe Holzverbindungen genutzt oder wenn viel mit Schablonen gearbeitet wird. Dazu kann aber auch der PantoRouter genutzt werden, mit dem beinahe jede klassische Holzverbindung umgesetzt werden kann. Er braucht auch nicht so viel Raum.

Massivholz abrichten und aushobeln

Viele Handwerker, die mit Massivholz arbeiten, möchten ihr Material selbst abrichten und aushobeln. Das geht zwar von Hand gut, leichter ist es aber mit einer Abrichthobelmaschine (z. B. Shinko AH200), die sägeraue Bretter und Bohlen abrichtet. Deren Dicke kann dann mit der Hand ausgehobelt werden. Wer das nicht händisch machen will, kann auch eine Dickenhobelmaschine (z. B. Shinko DH330) verwenden.  Der Profi nutzt jeweils spezialisierte Maschinen, um Zeit zu sparen und gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Investition lohnt bei einem professionellen Handwerker. Aber auch Hobbyhandwerker haben meist Spaß an einer Profimaschine, die sich präzise einstellen lässt und erstklassige Qualität liefert. Empfehlenswert ist auch die Investition in eine Standbohrmaschine mit höhenverstellbarem und neigbarem Auflagetisch, einfach zu bedienender Bohrtiefenbegrenzung und präzisem Anschlag.

Was man sonst noch brauchen könnte

Nicht zwingend notwendig sind Verbindungssysteme wie Flachdübelfräsen (Lamello), Domino und DuoDübler – außer, sie kommen in geplanten Projekten ausreichend zum Einsatz. Vieles lässt sich auch mit einer Oberfräse oder einer Bohrmaschine mit Bohrlehre verwirklichen.

Die meisten Hobby-Handwerker haben auch Schleifmaschinen, Schwingschleifer, Exzenterschleifer und Bandschleifer im Repertoire. Eine Bohrlehre macht die Genauigkeit einer einfachen Bohrmaschine besser.

Umfangreiche Auswahl an Maschinen bei DICTUM

Wer hochwertige Maschinen und Werkzeug braucht, kann gerne durch den DICTUM Online-Shop stöbern. Hier gibt es Elektrowerkzeuge für die Holzbearbeitung: DICTUM - Online-Shop - Elektrowerkzeuge und Zubehör

 

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1 Kommentar
Felix
27.06.2024
Dankeschön für diesen Beitrag!!!
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