SterlingOSB-Zero im Zusammenspiel mit anderen Werkstoffen – So gelingen die Übergänge!
Fenster
- SterlingOSB-Zero als Wandbeplankung auf der Wandinnenseite luftdicht auf den Randständer, gegen den das Fenster eingebaut wird, andichten. Dabei die Fuge zwischen OSB und Holzrahmenständer abkleben!
- Das Fensterholz wird mittels Systembändern an den Randständer angeschlossen. Ein direkter Kontakt zwischen OSB und Fensterholz sollte in den seltensten Fällen vorliegen, da das Rahmenholz deutlich tiefer liegt als die Fenster-Blendrahmen. Gleiches gilt für den Übergang zur Fensterbank.
Gipsbauplatten (GKB) und Gipsfaserplatten
- Die Feuchteausdehnung von OSB unter raumseitigen, gipshaltigen Bauplatten ist beeinträchtigt. Daher sollten sowohl OSB- als auch Gipsbauplatten vor dem Einbau akklimatisiert werden (Lagerung mind. 48 h in dem zu erwartenden Innenraumklima). Im Anschluss ist eine Direktüberdeckung von SterlingOSB-Zero mit GKB-Platten mittels Verschraubung möglich.
- Es empfiehlt sich, die Herstellerangaben für Dehnungsfugen in SterlingOSB-Zero (1mm/m Plattenbreite) bei der Anlage von Dehnungsfugen in den Gipsbaustoffen zu berücksichtigen.
- Dehnungsfugen sollten im Abstand von max. sieben Metern angeordnet werden.
Beton
- SterlingOSB-Spezial kann als Schalung für den Stahlbetonbau verwendet werden. Dabei ist ein geeignetes Trennmittel/Schalungsöl zu verwenden.
- Die Anschlussfuge von SterlingOSB-Zero und Betonwänden kann als Stumpfstoß ausgebildet werden, da der mechanische Anschluss in der Regel über den Ständer hinter der OSB-Platte erfolgt.
- Werden darüber hinaus Anforderungen an die Luft-, Schall- und Rauchdichtigkeit gestellt, so ist eine Fuge in jeder Ebene der Holzrahmenbauwand auszubilden, z.B. mit einem komprimierten Mineralfaserstreifen zwischen Ständer und Beton und einem dauerelastischen, schwer entflammbaren Fugenmaterial. Dieses sollte mind. 3 cm tief (somit über die gesamte Tiefe der OSB-Platte) von den Oberflächen der Wand aus in die Anschlussfuge eingebracht werden.
Mauerwerk
- Beim Anschluss einer gemauerten Giebelwand an mit SterlingOSB-Zero als luftdichte Ebene ausgebildeten (vorelementierten) Dachkonstruktionen ist auf ein hinreichendes Fugenspiel zu achten, um sowohl die Durchbiegung der Sparren als auch die (feuchtebedingten) Dehnungen der OSB-Platten in den jahreszeitlichen Schwankungen schadenfrei aufnehmen zu können.
- Mauerwerk wird erst durch einen durchgängigen Putzauftrag zur luftdichten Ebene: Daher empfiehlt sich die Ausbildung eines Folienstreifens mit hinreichender Breite, der zwischen Sparren und OSB-Platte eingearbeitet wird und einen Fugenschluss nach dem Auftrag des Innenputzes auf dem Mauerwerk zulässt.
Da in allen Anschlussfugen Dehnungen aus Feuchte- und Temperaturänderungen aufgenommen werden müssen, empfiehlt sich der Fugenverschluss mit dauerelastischen Materialien, z.B. Klebebändern mit hinreichender Breite. Wichtig: NIEMALS auf Spannung einbauen!
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