Umweltfreundliches Bauen: Gesundes Wohnen mit Holz und nachhaltiger Dämmung
Holz speichert Kohlendioxid
Gesunde Wälder und mit ihnen der Rohstoff Holz sind zusammen mit den Ozeanen der Schlüssel zur CO2-Speicherung und Tilgung. Heute wird Holz zunehmend im Hausbau eingesetzt als Alternative zu Materialien wie Stahl oder Beton. Die Gegend um Lohberg im Bayerischen Wald ist traditionell bekannt für Holzhäuser. Viele stehen hier seit Jahrzehnten, gar Jahrhunderten, manche wurden ersetzt und viele hinzugebaut.
Dämmung reduziert Kohlendioxid
„Uns ist wichtig, dass gesundes, starkes Holz nur dort eingesetzt wird, wo es benötigt wird und Vorteile bringt, keinesfalls jedoch für die Dämmung. Denn auch für Holzweichfaser kann nur gesundes Holz verwendet werden – und das für eine schlechte Dämmleistung“, so Zimmerermeister Michael Kroner.
Eine besonders interessante Lösung zur CO2-Bindung und Vermeidung ist die Kombination Holzhaus mit einem Hochleistungsdämmstoff aus Biomasse – und es ist ein Weg in eine bessere Zukunft. Ganz in der Tradition der Holzhäuser ließ sich ein gesundheits- und umweltbewusster Lohberger Physiotherapeut ein traditionelles Rundstammhaus bauen, zumal er damit ein altes, zerfallenes ersetzte und auch in der Nachbarschaft Holzhäuser stehen. „Für mich war es das erste Holzhaus von einem Blockhaus-Anbieter“ so Michael Kroner. „Es werden aber immer mehr Holzhäuser hier gebaut.“
Eigentlich wollte der Bauherr alles aus Holz, auch die Dämmung. Er konnte jedoch davon überzeugt werden, dass es hier hinsichtlich Dämmleistung aber vor allem auch in Anbetracht der kranken Wälder eine wesentlich bessere Lösung gibt: „Hier sind die neuen, hocheffizienten Wärmedämmplatten BauderECO S aus biomassebilanziertem Polyurethan und Recyclingrohstoffen mit Abstand die beste Wahl, für unsere Zukunft, für Umwelt und Wohngesundheit.“ Der Kunde war sofort überzeugt, zumal ECO wegen seiner geringen Dicke auch der Ästhetik des Hauses und dem Arbeitsaufwand zugutekommt.
Ökologisch, wohngesund und hocheffizient
Eine Dämmung hat zuallererst die Aufgabe, vor Kälte und Hitze zu schützen. Hohe Dämmleistung, also eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS), spart Energie und sorgt für Wohlfühlklima unter dem Dach und im ganzen Haus. Die beste Dämmleistung hat BauderECO S mit der WLS 023. Holzweichfaser mit der WLS 039 hat dagegen einen sehr schlechten Dämmwert. Es müssten für ein gleiches Dämmergebnis erhebliche größere Mengen Dämm-Material mit enormem Gewicht und einem klobig hohem Aufbau auf das Dach gebracht werden, ganz zu schweigen von der enormen körperlichen Mehrbelastung der Verarbeiter.
„ECO ist konkurrenzlos auf dem Markt“, erklärt Bauder Fachberater Thomas Schauber. „Unsere einzigartige Neuentwicklung ist hocheffizient wie die klassische Aufsparrendämmung, besteht aber biomassebilanziertem Polyurethan und recycelten Rohstoffen – ideal für eine besonders niedrig aufbauende, nachhaltige und wohngesunde Wärmedämmung.“
Für die obere und untere Deckschicht wird Muschelkalk aus Muschelschalen, einem Abfallprodukt aus der Lebensmittelindustrie, verwendet. ECO enthält keine belastenden Stoffe wie Bindemittel oder Zusatzstoffe gegen Schädlinge oder Schimmel. Der neue Dachdämmstoff ist nach den strengen Vorgaben des AgBB, Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten, geprüft und kann somit als wohngesund bezeichnet werden. Eine wichtige Frage, da von den Bauherren immer wieder nachgefragt, lautet: „Was passiert mit dem Dämmstoff nach seiner Nutzung auf dem Dach?“ BauderECO kann vollständig recycelt werden, muss aber nicht, denn es dämmt auch nach Jahrzehnten wie am ersten Tag. „Nachhaltiger geht nicht.“
Der Dachaufbau
Wände und Dachstuhl baute der Blockhaushersteller, ab der Dachschalung war der Zimmerer für den sicheren Dachaufbau zuständig. „Hierfür habe ich mit dem Fachberater auf der Baustelle alles durchgesprochen“, so Kroner. „Ich arbeite sehr gern mit Bauder, vor allem wegen der guten Beratung, aber auch wegen der passenden Dachsysteme und des hochwertigen, einfach zu verarbeitenden Materials.“
Bauherr und Dachexperten entschieden sich für eine Aufsparrendämmung mit einem dauerhaft sicheren und ökologischen Aufbau aus der Unterdeckbahn BauderTOP TS 40 NSK als luftdichter Schicht auf der Holzschalung und einer 160 mm BauderECO S-Dämmung sowie dem passenden Zubehör.
Die Aufsparrendämmung: sicher und wirtschaftlich
Die Aufsparrendämmung ist energetisch die beste Dämmmethode. Die geschlossene Haube aus Dämmelementen über der gesamten Dachkonstruktion schützt den Wohnraum und die Dachkonstruktion vor Feuchteschäden, Wärmebrücken durch Sparren und Zwischenwände gibt es nicht. „Die Aufsparrendämmung lässt sich mit den selbsttragenden, formstabilen leichten ECO-Wärmedämmplatten genauso einfach umsetzen wie bisher gewohnt“, erklärt Thomas Schauber die Verarbeitung. „Auch für kleine Betriebe mit wenigen Mitarbeitern ist das gut zu machen, da die Dämmelemente sehr leicht sind. Das macht die Verarbeitung einfach und sicher. Und mit ECO ist der Aufbau nun noch zukunftsstärker; Nachhaltigkeit ist wichtig und wird immer mehr gefordert.“
Die luftdichte Schicht
Die 100 Quadratmeter große Dachfläche erhielt eine Holzwerkstoffplatte, die auf die sichtbaren Sparren verlegt wurde, darauf als luftdichte und dampfbremsende Schicht die nahtselbstklebende Bitumenbahn BauderTOP TS 40 NSK. „Wir verwenden die Bahn gerne und fast immer. Sie ist extrem robust, dazu dünn und leicht. Die rutschfeste Vliesoberfläche lässt sich sicher begehen, die Unterseite verkrallt sich mit der Holzschalung, so dass die Bahn nach dem Ausrollen liegen bleibt und sich trotzdem noch gut ausrichten lässt.“ Mit einer Überdeckung von 10 cm wurden Nähte und Stöße verdeckt befestigt, mit Hilfe der beiden integrierten Nahtselbstklebestreifen konnten die Längsnähte schnell und sicher verschlossen werden. Alle Kopfstöße verklebte der Handwerker mit BauderTape, dem dafür passenden Systemzubehör. „Die Bauder Klebebänder gefallen mir alle sehr. Sie sind besser als das, was ich bisher hatte.“
Die nachhaltige Dämmung
Der Zimmerermeister ordnete die Wärmedämmelemente versetzt an und verlegte sie dank der umlaufenden Nut- und Feder-Verbindung schnell und wärmebrückenfrei. Nach dem Verkleben der Stöße mit Hilfe der zehn Zentimeter breiten, nahtselbstklebenden Horizontal- und Vertikalüberlappungen war die gedämmte Fläche dann sofort winddicht und rückstausicher. Die aufkaschierte oberseitige Bahn bildet eine äußerst robuste zweite wasserführende Ebene. BauderECO ist hagelschlaggeprüft, also selbst bei defekter Eindeckung schützen die Dämmplatten das Dach zuverlässig vor Hagel und Starkregen und halten das Haus trocken und sicher – während der Bauphase und dann ein ganzes Dachleben lang. „Das war hier bei extrem schlechtem Wetter ein großer Vorteil. Zu Beginn der Bauarbeiten mussten wir alles schnell abplanen. Nachdem ECO verlegt war, konnten wir Schnee, Eis und Regen gelassen abwarten.“ Das aufgedruckte Schnittraster half beim Zuschnitt an Details und beim Verlegen der Konterlattung. ECO lässt sich dabei so unkompliziert mit Säge oder Messer schneiden.
„Das ganze System gefällt mir sehr gut“
Alle Fugen im Bereich der Details, z.B. im Firstbereich, wurden ausgeschäumt und mit selbstklebenden BauderTEC PMK-Streifen abgeklebt. Zur statischen Lastabtragung wurden in gewohnter Weise Bauder Systemschrauben mit Akkuschrauber und Einschraubhilfe gegen Schub und Windsog gemäß Bauder Plan durch Konterlatten und Dämmstoff hindurch in die Sparren eingedreht. Schließlich folgten Dachlatten und die neue Eindeckung.
Neben optischen Ambitionen an das eigene Heim standen beim Lohberger Hausbau ganz klar ökologische und gesundheitliche Ansprüche im Vordergrund, die alle erfüllt werden konnten. Mit schlanken 16 cm wurde ein U-Wert von 014 W/m²K erreicht. Der Bauherr kann nun steigenden Energiepreisen und der CO2-Steuer gelassen entgegensehen, da sein Energieverbrauch durch die hochwertige Dachdämmung dauerhaft niedrig sein wird. Dämmen lohnt sich also – nicht nur für den eigenen Geldbeutel, auch für den Wohnkomfort und insbesondere für unsere Umwelt.
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