Aufstockungen in Deutschland mit Holz: gigantisches Potential!
Die TU Darmstadt und das Pestel-Institut haben bereits 2019 in einer Studie aufgezeigt, dass Deutschland noch erhebliche Potenziale für zusätzlichen Wohnraum durch Aufstockungen und Umnutzungen ungenutzt lässt. Während bereits 2015 die Möglichkeit der Aufstockung von Wohngebäuden der 50er bis 90er Jahre in einer anderen Studie betont wurde, rückt die aktuelle Untersuchung vor allem "Nicht-Wohngebäude" in den Fokus.
Aufstockung von Nicht-Wohngebäuden
Die Studie zeigt, dass allein bei den "Nicht-Wohngebäuden" Potenzial für weitere 1,2 Millionen Wohnungen besteht, die durch folgende Maßnahmen realisiert werden könnten:
- Aufstockung von Parkhäusern in den Innenstädten.
- Aufstockung von Büro- und Verwaltungsgebäuden.
- Umnutzung leerstehender Büro- und Verwaltungsgebäude.
- Aufstockung von eingeschossigem Einzelhandel, Discountern oder ähnlichem.
Wenn man auch die sogenannten "Fehlflächen" berücksichtigt, könnte Deutschland laut der Studie sogar die Chance auf 2,3 bis 2,7 Millionen neue Wohnungen haben, ohne zusätzliches Bauland erschließen zu müssen.
Aufstockung von Siedlungsbauten
Besonders interessant ist die Dachaufstockung auf bestehenden Siedlungsbauten. Durch den modernen Holzbau werden ganz leicht und schnell mehr Wohnungen geschaffen und künftig vermietet, ohne komplett neu bauen zu müssen.
Vorteile der Dachaufstockung bei bestehenden Wohnungsbauten:
- Dachaufstockung inklusive Treppenhaus und Brandwände bis Gebäudeklasse 4 mit Holzelementen.
- Erprobte Lösungen für Fluchtwege und Brandschutz aus Holzelementen.
- Hoher Vorfertigungsgrad der Dach- und Wandelemente in höchster Qualität.
- Kaum Beeinträchtigung der Anwohner während der Aufstockung, selbst bei fortwährender Vermietung des Gebäudes.
Die Studie betont, dass diese innovativen Ansätze im Bereich der Aufstockung und Umnutzung von "Nicht-Wohngebäuden" einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Wohnraumknappheit in Deutschland leisten können. Holz als Baumaterial spielt dabei eine bedeutende Rolle bei der Realisierung dieser nachhaltigen und zukunftsweisenden Wohnraumlösungen. Die Gründe hierfür kennt ihr sicherlich alle!







