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DICTUM GmbH
31.10.2023

Massivholz von Hand längs auftrennen. Geeignete Sägen. Die richtigen Techniken.

Das sollte jeder Zimmerer können: Massivholz von Hand längs aufzutrennen. Und das ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Wie es funktioniert, verraten wir Ihnen in unserem Blog und in unserem Video. So wird ein Brett aus einem Stamm. Dazu brauchen Sie ein wenig Muskelkraft, aber es lohnt sich.

Was man braucht

Egal, welche Art von Auftrennschnitten Sie, Sie brauchen auf jeden Fall eine Säge mit Längsschnittverzahnung. Fürs Besäumen passt eine Säge mit Universalverzahnung. Die Zahnung sollte jedoch immer recht grob sein und das Sägeblatt möglichst lang. Nutzen Sie stets die ganze Länge der Säge aus. So wird mehr Material in einem Hub durchtrennt, das geht viel schneller. Es wird bei jeder Säge stets nur auf der Seite nach unten gesägt, an der Sie den Riss gut sehen können. Das Ergebnis wird deutlich besser, wenn Sie das Werkstück immer diagonal einsägen und häufig umdrehen.

So funktioniert der Besäumschnitt

Beim Besäumen – auch „Fausten“ genannt - wird das Sägeblatt rechtwinklig zum Gestell gedreht und die Säge vor dem Körper auf und ab geführt. Wichtig ist, dass Sie das Werkstück fest in die Hobelbank einspannen. Wird zum Besäumen ein Fuchsschwanz verwendet, legen Sie das Material auf eine Sägebank oder einen Sägebock. Gesägt wird in einer Pendelbewegung. Durch eine flache Sägenhaltung wird zunächst eine Führung geschaffen, dann wird die Säge steiler gestellt und durchgesägt. Diese beiden Arten zu sägen werden immer wieder abgewechselt.

Ein dünnes Brett als Ergebnis

Der flächige Längstrennschnitt dient dazu, aus einem dicken Brett zwei oder mehrere dünne zu erhalten, Sägefurnier herzustellen oder auch einen kleinen Baumstamm in Bretter aufzutrennen. Die Längsseiten sollten mit einem »Kerfing Plane« oder an der Kreissäge eingesägt werden. Auch wenn Sie vorab Einschnitte zur Führung gemacht haben, sägen Sie stets auf der Ihnen zugewandten Seite diagonal tiefer. Drehen Sie das Werkstück um und sägen Sie wieder auf der gut sichtbaren Seite weiter in die Tiefe. Spannen Sie das Werkstück hochkant ein.

Die meisten Gestellsägen haben den Nachteil, dass ein seitliches Kippmoment entsteht. Abhilfe schafft eine Gestellsäge. Alternativ verwenden Sie eine Rahmensäge nach der Art von »Roubo. Mit Fuchsschwanz oder bei Japansägen können Sie dagegen beliebig breite Werkstücke durchtrennen. Auch diese Sägen gibt es in entsprechender Größe und geeigneter Längsschnittbezahnung.

Die passenden Sägen dafür finden Sie hier:

Kobiki Deluxe 450

DICTUM Ryoba Seiun 300, Traditional Grip

Bad Axe Fuchsschwanz D8, Rip-cut, Daumenlochgriff, Griffgröße Regular

Bad Axe Gestellsägen- und Einkerbhobel-Bausatz

DICTUM Gestellsäge Classic 600, universal

Gestellsägeblatt Turbo-Cut 600, längs

 

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3 Kommentare
Wolfgang Finke
24.01.2025
Super 
Simon Vogel
03.04.2024
Super und interessanter Beitrag. 🪚 Top, danke Dir für den Beitrag.👌🏼
Michell Wolf
24.11.2023
Interessante Techniken, besonders das Fausten!
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