Vorstellung
Antonio Kropf
19.09.2023

ROOTS - Deutschlands höchstes Holzhochhaus!

Im Herzen der lebendigen HafenCity Hamburg nimmt ein faszinierendes Bauwerk Gestalt an: ROOTS, das höchste Holzhochhaus in Deutschland. Dieses bemerkenswerte Bauprojekt vereint auf beeindruckende Weise Nachhaltigkeit, ästhetische Eleganz und innovative Technologie und setzt damit neue Maßstäbe für Holzkonstruktionen im Hochhausbau.
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Hamburg - Die Heimat von ROOTS

Die HafenCity Hamburg, bekannt für ihre innovativen und visionären Bauprojekte, wird mit ROOTS um ein weiteres Juwel bereichert. Dieses imposante Bauwerk steht symbolisch für die gelungene Verschmelzung von Natur und urbaner Lebensqualität.

Die Visionäre hinter ROOTS: Garbe Immobilien-Projekte GmbH und Deutsche Wildtier Stiftung

Verantwortlich für dieses ambitionierte Projekt sind die Garbe Immobilien-Projekte GmbH aus Hamburg und die Deutsche Wildtier Stiftung, die sich leidenschaftlich für den Erhalt und Schutz der Tierwelt einsetzt. Diese Partnerschaft betont das gemeinsame Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die Meister der Architektur: Störmer, Murphy and Partners GbR

Das renommierte Architektenteam von Störmer, Murphy and Partners GbR aus Hamburg hat die Vision von ROOTS in die architektonische Realität umgesetzt. Ihre innovative Herangehensweise hat dazu beigetragen, dass dieses Holzhochhaus zu einem wahren Blickfang wird.

Die Kraft im Inneren: Tragwerksplanung von Assmann Beraten + Planen

Die Tragwerksplanung für ROOTS wurde von Assmann Beraten + Planen aus Hamburg übernommen. Sie haben eine innovative Hybridbauweise entwickelt, die geschickt die Vorzüge von Holz und Stahlbeton kombiniert.

Die Holzkonstruktion von ROOTS

ROOTS besticht nicht nur durch seine beachtliche Höhe von 72 Metern, sondern auch durch seine beeindruckende Holzkonstruktion. Mehr als 5.500 m³ Nadelholz wurden für den Bau verwendet. Die Innen- und Außenwände sind im Holzrahmenbau gestaltet, während die Deckenelemente aus robustem Brettsperrholz gefertigt sind.

Das Gebäude besteht aus zwei Teilen. Der Turm erstreckt sich über 20 Etagen, wovon 16 in Holzbauweise realisiert wurden. Hier finden sich Ausstellungsräume, Verwaltungsbüros der Deutschen Wildtier Stiftung sowie private Wohnungen. Der zweite Teil, ein niedrigerer Baukörper mit sieben Geschossen, davon sechs in Holzbauweise, beherbergt ebenfalls Wohnungen.

Insgesamt entstehen in diesem Projekt 181 Wohneinheiten, darunter 128 Eigentumswohnungen und 53 öffentlich geförderte Wohnungen. Die Verwendung von Holz als Baumaterial verspricht den Bewohnern ein naturnahes Wohngefühl und ein gesundes Raumklima.

Innovative Technologie in der Umsetzung

Bei der technischen Umsetzung setzen die Hamburger Architekten von Störmer Murphy and Partners GbR und Garbe Immobilien-Projekte auf eine Hybridbauweise. Nur das Unter- und Erdgeschoss sowie die Erschließungskerne sind in Stahlbetonbauweise geplant, alle Obergeschosse hingegen werden aus Holz errichtet. Hoch belastbare Außenwände in vorgefertigter Elementbauweise und Massivholzdecken bilden das Tragwerk des eindrucksvollen Turms. Bei der Planung dieses markanten Turms spielte das Ingenieurbüro Assmann Beraten + Planen eine führende Rolle. In den Decken kommt 240–280 mm starkes Brettsperrholz zum Einsatz, und durch eine zusätzliche Glasfassade wird der Brandschutz, UV-Schutz und Feuchteschutz des Holzes gewährleistet.

Verantwortungsvolle Umsetzung durch Rubner

Rubner zeichnet verantwortlich für die technische und konstruktive Umsetzung und war bereits in einer sehr frühen Projektphase in die Planung involviert, weit vor der Werkstatt- und Montageplanung für den Holzbau. Die technischen Zahlen dieses Projekts sind beeindruckend: Die werkseitig vorgefertigten Wandelemente im Holzrahmenbau erstrecken sich über eine Fläche von 16.200 m². Insgesamt werden mehr als 5.500 m³ Nadelholz (darunter 4.430 m³ Brettsperrholz und 820 m³ Sonderhölzer) von Rubner verarbeitet.

Die Zukunft in Sicht: Fertigstellung für 2024 geplant

Die Fertigstellung dieses ehrgeizigen Projekts ist für das Jahr 2024 geplant und verspricht, ein Meilenstein in der Geschichte des deutschen Holzbaus zu werden. Andreas Fischer, Geschäftsführer von Rubner Standort Augsburg, drückt die Bedeutung dieses Projekts treffend aus: "Wir sind sehr glücklich, uns nach einer langen Akquisitionsphase dieser spannenden Holzbauaufgabe stellen zu dürfen: Deutschlands höchstes Holzgebäude mit einer Gesamthöhe von 72 Metern zu bauen."

ROOTS wird zweifellos nicht nur die HafenCity Hamburg, sondern ganz Deutschland mit seiner innovativen Holzkonstruktion und beeindruckenden Architektur begeistern. Dieses Hochhaus steht für eine nachhaltige und zukunftsweisende Vision des Bauens.

 

Bilder: Garbe Immobilien-Projekte GmbH

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1 Kommentar
Lion Bücheler
13.10.2023
Servus Antonio, darf ich deine Bilder der Technikerhalle, für einen Blog der eröffnung verwenden?  Seit Heute ist diese in Betrieb ! Grüße Lion
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