PICARD - So werden unsere Hämmer produziert
Grundstein für ein sicheres Werkzeug
Bereits im Jahre 1857 hat Johann Hermann PICARD den Nagel auf den Kopf getroffen, als er mit seiner kleinen Schmiede in Wuppertal den Grundstein für ein Werkzeug-Unternehmen legte, das nun seit vielen Jahrzehnten stets das gleiche Ziel verfolgt: Das beste und sicherste Werkzeug für den anspruchsvollen Anwender herzustellen. Immer noch am Ursprungs-Standort.
Hämmer und Stahlrohrstiel
Ein kontinuierliches Wachstum der Produktion, ermöglichte es die Produktion der Werkzeuge nun ausschließlich in der eigenen Fabrik herzustellen. Seit 1920 erfolgte die stetige Spezialisierung auf das Produktsegment Hämmer. Nach und nach führte PICARD Werkzeuge mit Stahlrohrstiel auf dem europäischen Markt ein und legte mit diesem Ausbau des Sortiments den Grundstein für die heutige Marktführerschaft.
Hoher Anspruch an Qualität
Warum tun die das? Die vielen Besonderheiten der Hämmer von Picard können in der Tat zu dieser Frage führen. Da wird zum Beispiel kein Standardstahl in der Qualität C45 verwendet, die Hammermacher aus Wuppertal lassen sich den Stahl in einer Picard-Spezialrezeptur schmelzen und speziell fertigen, in Deutschland. Das Ergebnis: Die Werkzeuge aus diesem Stahl weisen eine höhere Langlebigkeit, die Kanten der Hammerköpfe eine höhere Festigkeit und Standzeit auf. Das ist übrigens bei allen Hämmern so, die den Markennamen Picard tragen.
Produkte mit Auszeichnung
Neben der Funktionalität überzeugen die PICARD Produkte auch bei Ergonomie und Design: Der Ganzstahl-Latthammer 790 (Gesamtgewicht 950 g) mit Ledergriff beispielsweise wurde 2006 zu einem der 50 besten Design-Produkte in Deutschland erklärt und mit dem „IF Gold Award“ geehrt. Auch sein kleiner Bruder der Ganzstahl-Latthammer 790 1/2 (Gesamtgewicht 800 g) gewann 2016 den RedDot Design Award. Beide Hämmer verkörpern und visualisieren die Tradition, Perfektion und Innovationskraft einer der führenden deutschen Werkzeugschmieden.
2022 dann hat die Jury des EISEN Awards das zukunftsweisende Konzept des neuen Latthammers AluTec von PICARD bereits kurz nach der Vorstellung des Produktes prämiert. Der hybride Hammer, der die Materialien Stahl und Aluminium synergetisch verbindet, setzt neue Standards bei den Schlagwerkzeugen. Die sichtbaren Materialelemente verleihen diesem Hammer ein eigenständiges Design, das die Funktionalität sofort erkennen lässt. Das markante Profil des Stiels unterstreicht die technische Anmutung dieses Werkzeugs. Damit ist Design auf den Punkt gebracht. 730 g für ermüdungsfreies und ergonomisches Arbeiten.
Das Team
Am Standort in Wuppertal-Cronenberg arbeiten rund 80 Mitarbeiter aus 14 Nationen, unter anderem: albanisch, deutsch, eritreisch, griechisch, irakisch, italienisch, ivorisch, kongolesisch, ukrainisch.
Jeder einzelne leistet einen wertvollen Beitrag, sei es beim Schmieden, Schleifen der Hammerköpfe, oder im Werkzeugbau. Auch modernste Verfahren haben ihren Platz im Fertigungsprozess. Diese Verbindung von bestem Ausgangsmaterial, traditioneller, hochwertiger Bearbeitungsverfahren und modernster Technik sichert heute die gleichbleibende Qualität und die lange Lebensdauer jedes einzelnen Picard-Hammers.