An alle zukünftigen Azubis – Sei ein Macher und starte durch!
Mit dem ersten Tag der Ausbildung beginnt ein neues Kapitel im Leben.
Vorab würden wir sagen, ist es wichtig, dass ihr mit eurem Chef telefoniert und euch nochmal informiert wie alles abläuft z.B. wann genau der 1. „Große“ Arbeitstag beginnt. Unpassend wäre es, am 1. Tag unpünktlich zu sein.
Was nehme ich an meinem ersten Arbeitstag mit?
Die passende Kleidung darf im Handwerk nicht fehlen: Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe (S3 bei Zimmerer/-in). Genügend Essen und Trinken, denn man weiß ja nicht, ob man in der Werkstatt arbeitet oder der Weg auf eine Baustelle führt. Man unterschätzt in den ersten Tagen nämlich die „Anstrengung“. Bei 8 Stunden körperlicher Arbeit, die man eventuell nicht gewohnt ist, verlangt eine entsprechende Vesperration.
Wie verhalte ich mich gegenüber den neuen Kollegen/-innen?
Sei offen, freundlich und das Wichtigste zu Beginn: Stell dich vor und zeig Interesse.
In den ersten Tagen solltest du dir helfen und alles erklären lassen, um dabei einen Eindruck für den Ablauf zu bekommen. Sei nicht besserwisserisch und gib dich nicht so, als würdest du alles wissen, auch wenn du schon Erfahrung hast. Wenn du dir bei etwas unsicher bist oder etwas nicht weißt, dann sei nicht schüchtern, sondern frag nach. Fragen kostet nichts! Auch wenn vielleicht mal die eine oder andere dumme Antwort kommt, weil es eine stressige Situation ist oder mal ein rauer Ton herrscht, lass dich nicht einschüchtern oder nimm es dir nicht zu Herzen. Das ist ab und an normal auf dem Bau. Dein Umfeld merkt schnell, ob du Spaß bei der Arbeit hast und dir Mühe gibst oder nicht.
Welche Fehler du nicht machen solltest:
Wenn du mal gerade nicht viel zu tun hast und du nicht weißt, was deine nächste Tätigkeit sein wird, ist es nicht vorteilhaft, rumzustehen und nichts zu machen. Frag bei deiner Kollegin oder Kollegen nach, wenn du irgendwas noch nicht verstanden hast, du noch irgendwelche fragen hast und was du als nächsten machen könntest. So kommst du auch mit den „fremden“ Kollegen/-innen ins Gespräch und auch besser in Kontakt. Wenn die Situation dies gerade nicht hergibt, schaust du dich um, schnappst dir einen Besen oder Müllsack und kümmerst dich um Ordnung und Sauberkeit.
Wenn du in den ersten Wochen nach getaner Arbeit zum Feierabend direkt duschen gehst, etwas isst und dann ins Bett fällst, ist das auch völlig normal! Dein Körper braucht eine Zeit, sich an die Arbeit zu gewöhnen. Aber wir können dir die Angst nehmen: Du gewöhnst dich daran und nach geraumer Zeit fällt einem vieles leichter. Gib nicht auf und denk nicht, dass du es nicht schaffst auch wenn der Anfang schwerfällt! Das war es für uns auf jeden Fall auch! Aber wenn man etwas wirklich hinbekommen möchte und Spaß dran hat, bekommt man es auch hin!
Wir hoffen, wir konnten euch einen kleinen Einblick geben und Mut machen. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt sie in die Kommentare. Wir beantworten sie gerne für euch.
An die Betriebe, Vorgesetzten oder Ausbilder hätten wir noch eine Frage:
Seht ihr das Thema auch so oder komplett anderes? Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Wir würden uns auf euer Feedback freuen.
Liebe Grüße
Hannah & Caro
Schaut gerne bei uns auf Instagram vorbei: holzbau_tussis







