Aus Drei werden Vier - Zuwachs für die Krone 1280!
Pläne und Altbau in Kombination funktionieren nicht immer
Wir haben Anfang März mit dem Rückbau des vierten Gebäudes, das ein Teil der Krone 1280 werden soll, begonnen. Der eigentliche Plan war es nur die Traufwand rückzubauen. In den Baujahren des alten Gebäudes lief der Bau längst nicht so ab, wie zur heutigen Zeit. Der Einsatz moderner Maschinen war undenkbar und auch andere bauliche Maßnahmen, die für uns heute nicht mehr wegzudenken sind, gab es damals schlicht und einfach gesagt noch nicht. Das Gebäude hat in den letzten Jahrhunderten viel mitgemacht, weshalb Schäden in der Bausubstanz keine Seltenheit sind. Doch wie so oft bei einem Altbau, wird man sich über das Ausmaß der Schäden erst während der Bauphase bewusst. In diesem Falle mussten wir die Arbeit während des Rückbaus einstellen, da die Standsicherheit des Gebäudes nicht mehr gegeben war.
Schnelle Handlung
Durch eine schnelle Handlung unsererseits konnte Schlimmeres verhindert werden. Im Einvernehmen mit Bauamt, Amt für Denkmalschutz und dem Bauherrn wurde entschieden, dass das Gebäude durch uns rückgebaut wird.
Alte Bausubstanz bleibt weitestgehend bestehen
Die Bauherrschaft, mehrere private Bauträger, legen besonders viel Wert auf den Erhalt der alten Bausubstanz. Bei diesem Gebäude wird die vordere Fassade in Richtung des Stahlbaus, das alte Bruchsteinmauerwerk, auch im neuen alten Gebäude wieder seinen Platz finden.
Ebenfalls erhalten wird der bestehende Giebel, der an das Nachbarhaus angrenzt. Durch unsere Zimmermänner wurde er während dem Rückbau durch einen Fachwerkträger statisch gesichert.
Andere Bauteile, wie das Dach müssen in manchen Bereichen ausgetauscht oder komplett erneuert werden. Das ist auch der Fall bei der Dacheindeckung. Da nur normale Betonsteine verbaut waren, greift der Denkmalschutz dort nicht und erleichtert uns somit den Rückbau.
Um noch einmal auf den Nutzen des Gebäudes zusprechen zu kommen. Es wird bei diesem Projekt nicht nur die Bausubstanz weitestgehend erhalten, sondern auch das Gebäude in seinem Nutzen. Hierbei sprechen wir von der Nutzung der Räumlichkeiten als Gaststätte mit diversen Übernachtungsmöglichkeiten.
Passende PSA
Aus arbeitsschutztechnischer Sicht konnte der Rückbau nur mit geeigneter PSA und Hebebühnen durchgeführt werden. Das Wohl unserer Mitarbeiter steht bei uns an erster Stelle!
Auch unser LKW mit Ladekran war Vorort. Das Aufnehmen der Bauteile in luftiger Höhe, das Verladen des Altholzes und die fachmännische Entsorgung konnten durch unsere Holzgreifzange zusätzlich erleichtert werde.
Eindrucksvolle Bilder, spannende Fakten und weitere Details zur Krone 1280 erwarten euch im nächsten Magazin. Wir freuen uns sehr darauf!
Zünftige Grüße
Euer Holzbau Müller Team




















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