Fachthemen
SEMA GmbH
19.12.2022

Neuerungen der SEMA-Version 22-3

Eine verlässliche Projektplanung und ein durchgängiger Workflow sind bei jedem Bauprojekt unerlässlich. In die neue Version 22-3 flossen einmal mehr zahlreiche Neuerungen ein, die die tägliche Arbeit in der Arbeitsvorbereitung erleichtern und diese schneller von der Hand gehen lassen.
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Neuerungen Bereich Abbund
Das Konstruieren im 3D beim Dach wird bei SEMA kontinuierlich weiterentwickelt. Der Vorteil dieser Konstruktionsart liegt klar in der visuellen und räumlichen Darstellung. Der Anwender sieht auf einen Blick, wo sich welche Bauteile befinden und wie diese zueinanderstehen. 

Zu den vielen Bauteilen, die bei SEMA bereits in der 3D-Ansicht erzeugt werden können, gesellen sich jetzt die Koppel- und Firstpfetten. Ab der Version 22-3 können auch diese komplett in der 3D-Darstellung oder auch in Schnitten erzeugt werden. Auch das Aufdoppeln von Pfetten für die 3D Darstellung mit den bestehenden Definitionen ist jetzt möglich.

Darüber hinaus können bei Schwalbenschwanzverbindungen für jeden Endtyp unterschiedliche Flankenwinkel definiert werden. Dadurch können Maschinen mit mehreren Schwalbenschwanzfräsern, die diese Einstellung unterstützen, noch flexibler angesteuert werden.

 

Neuerungen Konstruieren in Dachunterschichten
Schon seit langer Zeit können im SEMA-Programm auf der Dachoberseite verschiedene Schichten individuell aufgebracht, bearbeitet, ausgewertet und für die maschinelle Fertigung bereitgestellt werden. Diese Funktionalitäten und Freiheiten bei der Planung und Ausführung wurden jetzt auch für die Dachunterseite realisiert.

Ab der neuen Version ist es nun möglich, zusammen mit einer Konstruktionsschicht bis zu zwölf weitere Dachschichten unter jeder Dachfläche zu belegen, die sich wie gewohnt auch in den Kehlbereichen verschneidet, um eine genaue Flächenauswertung zu erhalten. 

Um detailliertere Pläne und Detailzeichnungen von Profilen erzeugen zu können, werden Dachschichten mit passend hinterlegten Füllungen in den Vertikal- und Horizontalschnitten dargestellt.

Schichtanschlüsse an First- und Fußpfetten sowie aufliegenden Wänden werden wie in den Stammdaten hinterlegt ausgeführt. Schichten lassen sich jederzeit gezielt manuell nachbearbeiten, falls dies vom Anwender gewünscht wird. 

Auch Laibungen bereits bestehender bzw. nachträglich gesetzter Dachfenster berücksichtigen die Dachunterschichten und rechnen sich automatisch bis zur Unterkante der letzten Dachunterschicht.

Genaue Auswertungen von Materialien, Flächen und Mengen sind in der Materialliste möglich. Beim nachvollziehbaren Aufmaß werden die Schichten einzeln und genau aufgeführt, so dass das Aufmaß einfach und verständlich nachzurechnen ist. 

 

Neuerungen Bereich Dachelementierung
Darüber werden sich insbesondere Fertighausbetriebe und mittelständige „Häuslebauer“ freuen. Der Bereich Dachelementierung wurde umfangreich erweitert und in vielen Details verbessert. 

Verschiedene Schichten können sowohl an der Dachober- als auch an der Dachunterschicht individuell aufgebracht, bearbeitet, ausgewertet und für die maschinelle Fertigung bereitgestellt werden. 

Darauf aufbauend wurde die Eingabe der Elemente wesentlich vereinfacht und umfassend überarbeitet. Durch die geometrische Übernahme der Dachunterschichten und der Schichtüberstände sowie die vollautomatische Winkelübernahme der Schichtkanten aus dem Dach ergibt sich eine enorme Zeitersparnis für den Arbeitsvorbereiter. Es wird alles fix und fertig bereitgestellt und der Planungsaufwand minimiert. 

Die Möglichkeit, Schichtwinkel jetzt auf allen Seiten des Elements frei zu bestimmen sowie Überstände im Grund und in der Neigung anzutragen, stellt einen echten Mehrwert für den Anwender dar. Für die Definition der Winkel und der Überstände besitzen die Dachelemente neue Kanten.

Einstellungen aus den globalen Voreinstellungen im Programm, die bisher für alle Elemente im Projekt galten, wurden in das Element selbst übernommen. Dadurch können Elemente für individuelle Dächer und Anforderungen vorab in den Stammdaten definiert werden.

 

Neuerungen bei den 3D-Punktwolken
Die Verarbeitung beliebig großer 3D-Punktwolken ist im SEMA-Programm einmalig. Doch besser geht immer! In der Version 22-3 wurde der Funktionsumfang zur Bearbeitung von 3D-Punktwolken nochmals erheblich erweitert. Über verschiedene Möglichkeiten können Punktwolken reduziert werden wie etwa das Eingrenzen mittels einer Clipping-Box oder der Stanzen-Funktion.

Beim automatischen Ausrichten von zusammengehörenden Punktwolken orientieren sich bestimmte Ausschnitte eines gescannten Projektes beim Import an der zuerst eingelagerten Punktwolke.

Auch im Bereich der optischen Darstellung wurde mittels farblicher Hervorhebung die Darstellung verbessert.

Weitere Infos über die Verbesserungen und Neuentwicklungen im Bereich der Punktwolkentechnologie erfahren Sie auf der SEMA-Webseite unter: Neuerungen Punktwolken

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1 Kommentar
Moutscho
27.02.2023

Top programm👍

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