Erfolgreich in die Selbständigkeit – 5 Tipps, wie es klappt
1. Startet nebenberuflich
Fangt klein an. Ich kann nur jedem empfehlen, nebenberuflich in die Selbständigkeit zu starten. Während dieser Zeit bekommt Ihr schon einen ersten Blick dafür, wie die Anmeldung funktioniert, welche Versicherungen Ihr braucht, wie es z.B. mit der Rentenversicherung läuft, welche laufenden Kosten auf Euch zu kommen usw. Darauf könnt Ihr peu à peu aufbauen.
Während dieser Zeit nehmt Ihr Kleinaufträge an, schreibt Angebote, kalkuliert und budgetiert. So sammelt Ihr erste, wertvolle Erfahrungen. Versucht mit Architekten, Bauherren und Kunden zusammenzukommen. Ihr bekommt damit ein gutes Gefühl dafür, was auf Euch zukommt.
Solltet Ihr während der nebenberuflichen Selbständigkeit feststellen, dass es vielleicht doch nicht so gut läuft, dann ist noch nicht so viel verloren.
Wichtig: klärt das unbedingt vorab mit Eurem Arbeitgeber.
2. Lebenspartner/Ehepartner/Familie einbeziehen
Wir kennen das ja, dass oftmals Ehepartner/Lebenspartner in der eigenen Firma mitarbeiten. Umso wichtiger ist es, diese schon während der Planung miteinzubeziehen. Gerade wenn Ihr nebenberuflich startet, werdet Ihr viele Aufträge in Eurer Freizeit erledigen. Im Umkehrschluss heißt das, Ihr habt weniger Zeit, die Ihr mit Eurer Familie verbringen könnt. Das muss unbedingt geklärt sein.
Meine Frau hält mir den Rücken frei. Sie ist es, die den ersten Kundenkontakt hat und sie ist es auch, die das gesamte Büromanagement übernimmt.
Wenn ihr diesen Rückhalt nicht habt, dann wird die Sache nicht funktionieren.
3. Aufträge und Budget
Hilfreich ist natürlich, wenn Ihr zum Start schon Aufträge habt. Ihr solltet aber auch finanziell abgesichert sein. 2-3 Monatsgehälter dienen als Puffer, um z.B. Unvorhergesehenes wie Zahlungsausfälle von Kunden abdecken zu können oder euren Mitarbeiter zu bezahlen, wenn ein Auftrag doch nicht zustande kommt.
4. Nicht allein starten
Viele trauen sich zu Beginn nicht einen Mitarbeiter einzustellen. Die Folge ist, dass „nur“ Kleinaufträge angenommen werden können, die eben allein zu bewerkstelligen sind.
Das muss aber so nicht sein. Am besten ist, mindestens zu zweit zu starten. So habt Ihr die Möglichkeit nicht nur kleine Aufträge anzunehmen, sondern auch schon mal einen etwas größeren Auftrag und dies dient wiederum der Erfahrung bzw. einen Vorgeschmack auf das was kommt.
5. Marketing
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Marketing für die Gründung das A und O ist.
Ich persönlich bin auf Instagram recht aktiv, war aber zur Firmengründung auch schon mit einem Artikel in der Regionalzeitung. Empfehlen kann ich auch, in ein Banner zu investieren. Damit „markiert“ Ihr eure Baustelle.
Ob Ihr nun Präsenz auf Social Media, in Form eines Banners und/oder in der Regionalzeitung zeigt, mit jeder Aktion bleibt Ihr im Gedächtnis potenzieller Kunden.
Last but not least kann ich Euch noch ans Herz legen, euch mit einem Kooperationspartner zusammen zu tun. Eine Hand wäscht die andere!
In diesem Sinne wünsche ich jedem, der auf dem Weg in die Selbständigkeit ist oder eine plant, einen erfolgreichen Start!
Zünftige Grüße!














Toller Artikel. Flo zeigt, dass es sich lohnt an seine Ideen und Träume zu glauben. Auch wenn die Zeiten momentan etwas turbulent sind, mit Preisschwankungen, Materialknappheit usw.
Wir sind stolz jungen Leuten und Jungunternehmern wie Flo es sind zu unterstützen.
Bitte weiter so.
Super Beitrag!
Viel Erfolg für die Zukunft als selbstständiger Zimmerer!