Sanierung und Restaurierung - Der Eichstätter Dom hat schon viel erlebt
Bauen, umbauen, renovieren und modernisieren
Seit dem 8. Jahrhundert wird gebaut, umgebaut, renoviert und modernisiert. Nun ist er wieder einmal in seiner Geschichte zu einem Spielplatz für Handwerker geworden. Rund 700 Jahre lang, hatte der hölzerne Dachstuhl die Kathedrale immer geschützt, doch nun brauchte auch er ein Update. Ab 2022 liegt der Schwerpunkt auf der Restaurierung des Ostchores, 2023 sollen die Türme und die Kapitelsakristei folgen.
Die Qual der Wahl
Die Überdachung des Eichstätter Domschiffs machte die Wahl der Dacheindeckung nicht gerade einfach. Letztendlich fiel die Wahl auf den klassischen Biberschwanzziegel für die steilen Dachflächen und den Glattziegel "Domino" für den flachen Bereich.
Aufgrund der ungewöhnlichen Form, der unterschiedlichen Dachneigungen und der Anforderungen des Denkmalschutzes mussten die ausgewählten Ziegel nach Maß gefertigt werden. Auch waren mehrere Probebrände notwendig, um den richtigen Farbton zu ermitteln.
So groß wie ein Fußballfeld
Da das Dach die Fläche eines Fußballfeldes hat, wurden 200 Tonnen Ziegel herangeschafft und verlegt. Die großen Dimensionen der Dachflächen bedeuteten auch, dass andere Komponenten in einem viel größeren Maßstab als "normal" geplant werden mussten. Ein Beispiel dafür sind die Regenrinnen.
Wenn Sie wissen möchten mit welchen weiteren Schwierigkeiten die Handwerker zu kämpfen hatten, lesen Sie den kompletten Blog-Beitrag auf unserer Website nach: https://www.creaton.de/ihr-dach/dachratgeber/geflammt-in-zwei-neigungen











