Heute ist Tag des VW-Käfer - deshalb haben wir für Euch heute einen VW-Käfer „auf dem Holzweg“
Ein Fahrzeug sorgt für Aufsehen
Wo VW-Käfer drauf steht, ist auch VW-Käfer drin. Das trifft zumindest auf das Gefährt von Momir Bojic zu. Er hat ein Auto in ein Gesamtkunstwerk verwandelt, und dieses hat schon oft für Aufsehen gesorgt. Schon bei der Motor Show in Essen im Jahr 2013 war das Unikat der absolute Knüller. Dort war es von den Tausenden von Messebesuchern eine Woche lang zu bestaunen und zu bewundern und hat auch für ein sehr großes Medienecho gesorgt. Natürlich existiert das Schmuckstück noch immer – geliebt, gehegt, gepflegt.
20.000 Eichenholzteile verwandeln das Auto
Wie aber hat Bojic das Fahrzeug „auf den Holzweg“ gebracht? Ganz einfach: Durch jede Menge harter Arbeit. Handarbeit, um genau zu sein. Der Autobastler aus Bosnien wollte seinen VW-Käfer in besonderer Weise veredeln. Es stammt aus dem Jahr 1975 und sollte zum absoluten Einzelstück werden. Dabei setzte der Künstler und Mechaniker auf Naturstoff pur. Er verkleidete es mit Eichenholzteilen. Satte 20.000 Stück Holz brauchte er dafür, die er alle mit der Hand angebracht hat. So ist nicht verwunderlich, dass er dafür ganze 18 Monate für die Verwandlung eines „ganz normalen“ Autos in ein einzigartiges Kultobjekt gebraucht hat.
Ein unglaubliches Ergebnis
Aber es hat sich gelohnt: Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. So ganz glaubt keiner, dass da ein Auto vorbeibraust, das vor Jahrzehnten bei VW vom Band gerollt ist. Das Gefährt sieht mehr aus wie eine Kutsche, die Optik ist nostalgisch-modern. Sogar die Radkappen sind mit Holz verkleidet, natürlich auch die Stoßstange und alles Weitere an Zubehör und Teilen. Aber fahren kann der Käfer dennoch noch – bei offenem Verdeck zieht dem Erschaffer der Fahrtwind um die Ohren. Und auch, wenn binnen 65 Jahren ganze 21,5 Millionen Käfer von Volkswagen gebaut worden sind: So einen gibt es weltweit kein zweites Mal.
Bildquelle: VAU-MAX









