Ein Jahr lang in einem Ei – das Exbury Egg
Die Forschungsstation ist energieeffizient, autark und, je nach Wasserstand, auf dem Wasser schwimmend oder im Schlamm ruhend.
Das Ei war den Gezeiten unterhalb der Wasserlinie und über ein Jahr lang der Verwitterung durch Wind, Regen und dem Ausbleichen durch die Sonne ausgesetzt. Es wurde zerkratzt und abgescheuert. Aber das war auch so gedacht, denn genau damit unterstreicht Stephen Turner den Aspekt der Natur und ihren Einfluss auf die Umwelt.
Materialien
Die verwendeten Materialien stammen aus der nahen Umgebung. Das Ei besteht überwiegend aus wiedergewonnenem, kalt geformtem Zedernholz. Spanten und Rahmenkonstruktion sind aus Douglastanne gefertigt.
Gebaut wurde es von einem Team, das aus lokal ansässigen Handwerkern besteht, die Jahrhunderte alte Techniken ausführten.
Maße und Innenraum
Die ummantelte Struktur ist ca. 6 m lang und hat einen Durchmesser von 2,80 m.
Im Inneren überrascht ein doch großzügiges Raumangebot. Ein kleines Büro mit Schreibtisch, eine Küche in Basisausstattung mit Campingkocher und kleiner Spüle und sogar Regale finden hier Platz. Dazu noch ein kompaktes Badezimmer mit Toilette und Dusche.
Energie
Mittels Sonnenkollektoren auf dem Dach wird die benötigte Energie selbst erzeugt.
Wer mehr über Stephen Turner und seine Projekte erfahren möchte, kann das hier www.stephenturner.org.uk
Bilder: Stephen Turner / Nigel Ridgen
Thank you Stephen for sharing your experiences with us and allowing us to use your pictures.
















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