Sonstiges
Marvin Fuchs
07.04.2022

Rückblick: Sachkunde für Holzschutz am Bau

Man lernt nie aus, es gibt immer noch mehr wichtiges Wissen. Deshalb ging es für mich in den letzten Wochen ergänzend zum Restauratorenkurs wiedermal ins Kompetenzzentrum nach Biberach, zum Sachkunde Kurs für Holzschutz am Bau. Da euch meine Beiträge zum Restauratorenkurs so gut gefallen haben, möchte ich auch hier mit einem kleine Blog rückblickend berichten und Einblicke ermöglichen
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Alles zum Baustoff Holz 

Meine Spezialisierung liegt unter anderem durch die Weiterbildung zum Restaurator in der Sanierung. Um schon in der Voruntersuchung kompetent an die Sache herangehen zu können und die entscheidenden und individuell passenden Maßnahmen einzuleiten, muss das nötige Fachwissen vorhanden sein. So entschloss ich mich ohne zu zögern noch ergänzend zum Restaurator die Sachkundeausbildung zu machen. Schon zu Beginn dieser wurde klar, dass dies der richtige Schritt war.

Uns wurde detailliert alles rund um den Baustoff Holz erklärt und bei vielen von uns wurde schnell klar, dass man eigentlich doch "sehr wenig" weiß über den alltäglichen Begleiter. Die Schwerpunkte dieser Ausbildung lagen bei der Holzanatomie und -chemie, dem konstruktiven und chemischen Holzschutz und den Holzschädlingen aller Art. Dementsprechend wurde auch die DIN 68800 und ihre Neuerungen besprochen, diese ist gerade frisch überarbeitet worden, dazu wird es in naher Zukunft auch nochmal einen Blog geben. Auch eine Schulung der Berufsgenossenschaft BAU gehört zu dieser Fachfortbildung, gerade im Hinblick auf die Holzschutzmittel aus der Vergangenheit, die mit Schadstoffen wie PCP oder Lindan belastet sind extrem wichtig.

Neben dem ganzen theoretischen Teil, lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Erkennung von Schädlingen und Holzarten. Braunfäule oder Weißfäule? Lappiges Myzel? Kreisrunde oder ovale Ausschlupflöcher? Ringporig oder zerstreut? Laub- oder Nadelholz? In einigen Stunden mit Lupe und Taschenmikroskop wurden auch in diesem Bereich eine gewisse Routine entwickelt. So kann man auf der Baustelle schnell erkennen, wo die Ursachen für die Schäden liegen, diese beseitigen und die passenden Bekämpfungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen einleiten.

Prüfung, oder besser: Quarantäne 

Dies war auch im Hinblick auf die entsprechende Prüfung wichtig, denn die Erkennung ist ein entscheidender Bestandteil dieser. Und da sind wir dann beim entscheidenden Stichpunkt, bei dem der Rückblick des Kurses leider endet. 

Am Vortag der Prüfung war für mich eigentlich wieder die Abfahrt in Richtung Biberach an der Riß geplant. Dies wurde dann durch zwei kleine Striche auf einem weißen Plastikteil allerdings schnell beendet, dann war für mich erstmal Quarantäne angesagt. Ingendwann trifft es wohl jeden Mal... Nun hoffe ich die Prüfung so schnell wie möglich nachholen, und euch dann auch abschließend berichten zu können! 

Weitere Informationen zu diesem Seminar gibts hier.

Im Blick auf meine persönliche weitere Laufbahn, folgt im Juli der Kurs zur Fachkraft für Lehmbau an der Ahr.Akademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Und gleichzeitig geht für mich noch ein großer Traum in Erfüllung, dazu bald mehr... Schaut auch gerne mal bei Instagram bei mir rein.

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