Werkzeug-Test: Mafell präsentiert neue Generation der Akku-Schrauber
Zuerst einmal muss man sagen, dass ich persönlich schon seit Jahren mit den Schraubern der Firma Mafell arbeite, jedoch auch den grünen Bruder von Metabo aus dem CAS-System habe und auch die Produkte der Mitbewerber immer mal wieder in der Hand hatte. Diesmal werden eure Fragen hier in Form eines kleinen FAQs beantwortet und zum Schluss gibt’s noch ein Fazit von mir.
- Gibt es nur den 18 Volt Schrauber in der neuen Generation?
Nein. Mafell hat in einem Zug direkt drei neue Produkte präsentiert, den klassischen 18 Volt Akku-Schrauber A18, dann den 18 V mit Schlag als ASB18 und den kleinen Bruder für die feinen Arbeiten mit dem 12 Volt CAS-System als A12. - Was hat sich verändert im Vergleich zum Vorgänger?
Viel Wert wurde auf die Ergonomie gelegt, in diesem Zuge wurde der Schwerpunkt verlagert, der Griff optimiert und große Teile des Gehäuses mit einer Softbeschichtung überzogen. Um gerade bei langen Schrauben einen leichteren Anhaltspunkt bei der Ausrichtung zu haben, besitzen die 18 Volt-Modelle zwei Libellen am Kopf des Gehäuses. Die Bit-Garage wurde auf vier Parkplätze erweitert und mit Magneten versehen. - Passen die Aufsätze der alten Generation auf die neuen Schrauber?
An der Schnellwechsel-Aufnahme hat sich nichts geändert. So passt das gesamte Sortiment der Aufsätze bis hin zum x3-Drehmomentvorsatz auch auf die neuen Schrauber. - Passt der Schrauber auf die Bohrstationen?
Der Spannhalsdurchmesser beträgt, wie auch bei den Vorgängern, 43 mm. So sind alle Bohrstationen von Mafell auch hier kompatibel.
Mich persönlich hat die gewohnt sehr hohe Qualität der Produkte überzeugt, so macht es jedes Mal wieder Spaß den Schrauber in die Hand zu nehmen. Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Entwicklung war das so genannte Ergo-Balance-Konzept, dies sollte den Schrauber handlicher und ergonomischer machen, das hat meiner Meinung nach sehr gut funktioniert. Zudem ist der Druckschalter sensibler geworden und quasi stufenlos zu bedienen. Power ist ohne Frage gegeben, so überzeugt die 18 Volt-Version mit 130 Nm und bekommt durch die neuen Akkus im CAS-System sogar 10,0 Ah für einen langen Arbeitseinsatz ohne aufladen. Wie schon bei den Vorgängern ist auch die schnelle Wechselfunktion von Bit-Halter zu Bohrfutter oder Winkelaufsatz ein wichtiger Punkt bei der täglichen Arbeit. Die einzigen kleinen Schwachpunkte sind meiner Meinung nach der Akku-Wechsel, dieser geht im Vergleich zu anderen Herstellern oft schwer und unkomfortabel, dies ist allerdings bei einem Großteil der CAS-Palette so gelöst, also kein direktes Thema bei Mafell und der verkleinerte Gürtel-Clip. Aber das ist denke ich auch Geschmackssache.
Scheut euch nicht, mir eure Fragen zu Stellen. Gerne nehme ich diese auch nachträglich noch in den Beitrag auf und beantworte sie so gut wie möglich.
Vielen Dank auch an dieser Stelle nochmal an das Team von Mafell, insbesondere an Michael Haller, für die Möglichkeit die Schrauber zu Testen!








Haben einen mafell aber hauptsächlich Makita
Hallo , der neuer Schrauber ist ergonomisch schlechter, der Griff ist kürzer , ich habe relativ große Hände .
Nix für mich , habe den Schrauber weitergegeben.
@Chrischi das kann ich so nur bestätigen! Und ja, der kleine Gürtelclip hat mich auch direkt etwas gestört, aber wenn’s das einzige Manko ist 🤷🏼♂️
Hatte nie einen anderen Schrauber außer aus dem Hause Mafell. Vorgänger war schon top vom Verhältnis des Gewichtes zur Leistung aber der Nachfolger bietet wirklich alles was ICH von einem Schrauber in der Leistungsklasse erwarte.
Liegt top in der Hand, Ant-Kickback funktioniert auch und Bitgaragen auch super mitgedacht.
Nur der mitgelieferte Gürtelclip war mir etwas arg klein, der wurde durch den vom Vorgänger ausgetauscht. :)
wir bleiben erstmal bei würth
Kann ihn nur empfehlen! Auch jetzt im längeren Test ein klasse Produkt, liegt super in der Hand. War erst skeptisch, weil der Vorgänger schon top war, aber der neue setzt noch einen drauf ☺️
Mal sehen ob ich mir in Zukunft auch mal welche zulege 🧐