Verleimregeln von Holz
Linke- und rechte Seite abwechseln (Bild 1)
Damit dein Werkstück sich nicht übermäßig schüsselt ist es wichtig darauf zu achten, die einzelnen aufgetrennten Hölzer jeweils abwechselnd mit der rechten und linken Seite anzuordnen. Die Jahresringe beschreiben dabei ein liegendes „S“. Wenn das Holz nun arbeitet erhält man ein gleichmäßig geringes wellen des Werkstückes. (Die dem Kern naheliegende Seite nennt man rechte Seite und die linke Seite ist dann natürlich die dem Kern weiter entferntere Seite.)
Splint an Splint & Kern an Kern (Bild 2)
Außerdem solltest du darauf achten die Splintholzseite nur mit einer anderen Splintholzseite zu verleimen. Das selbe zählt wiederum für den Kern. So bekommst du keine ungewollten Versätze in deinem Werkstück, beim weiteren Austrocknen des Holzes. Das liegt daran, dass im Splintholz eine höhere Holzfeuchte herrscht, die ein stärkeres schwinden auslöst. Der Kern hat eine geringere Feuchte und schwindet deshalb im Gegensatz zum Splintholz weniger stark.
BSH der Marke Eigenbau (Bild 3)
Beim flächigen Verleimen von Hölzern musst du darauf achten immer die linken Holzseiten miteinander zu verleimen. Solltest du die beiden rechten Seiten miteinander verleimen, so kann deine Leimfuge unschön aufgehen.
Das Herzbrett
Achte darauf den Kern immer herauszuschneiden. In ihm herrscht eine sehr hohe Spannung, welche früher oder später zu Rissen führen wird. Das Herzbrett hat außerdem nur zwei rechte Seiten. Wegen den stehenden Jahresringen ist es dabei unbedeutend welche Seite „oben“ liegt.
Genaueres über den Aufbau und das Verhalten beim Trocknen von Holz findest du hier.








Sehr schöne Beschreibung und Darstellung