Josefstag – zu Ehren des Schutzpatrons der Zimmerer
Josef war Zimmermann und lebte mit seiner Verlobten, Maria, in Nazareth. Als Maria schwanger wird, ohne dass Josef und sie jemals zusammenkamen, wollte Josef sich trennen. Im Traum erschien ihm aber ein Engel, der ihm sagte, er solle die heilige Jungfrau und ihren Sohn Jesus aufnehmen. Das tat er und nahm Jesus als seinen Sohn an und zog ihn auf. Von Josef, seinem Ziehvater, lernte Jesus den Beruf des Zimmermanns.
Obwohl sich die Spur des Zimmermanns Josef in der Geschichte verliert, da ist Jesus ca. 12 Jahre alt, ist er nicht vergessen.
In manchen Ländern laufen die Vorbereitungen auf den heutigen Tag schon einige Wochen. So ist der Josefstag beispielsweise in einigen Kantonen der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in Kolumbien ein gesetzlicher Feiertag – in Spanien nur in den autonomen Gemeinschaften Murcia und Valencia. In Teilen Österreichs findet zwar kein Schulunterricht statt, aber es ist kein Feiertag. Zugegeben sind das Regionen, in denen die Bevölkerung überwiegend katholisch ist. Da ist es also auch nicht überraschend, dass dieser Tag dort einen gewissen Stellenwert hat und mit Fahnenzügen, Messen und gemütlichem Beisammensein gefeiert wird.
Es ist gar nicht so wichtig, ob es sich um einen religiösen Tag handelt oder nicht. Fakt ist, dass er den Zimmerern gewidmet ist. Und wer will sich eine zünftige Gesellschaft schon entgehen lassen.
Titelbild: ©Rack Fotografie
Bild 2: Pixabay
Quelle Bild 3: Sema GmbH, Wildpoldsried






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