Geschenkidee zum Valentinstag: Ein Sushi-Brett zum Selberbauen
Was Du brauchst: Werkzeuge und Material
Folgende Werkzeuge solltest Du zur Hand haben: Oberfräse mit Nut- und Gratfräser 17°, Grathobel 73°, Säge für Kappschnitte (z. B. Dozuki Me 240, Quer) und Putzhobel. Als Material ist astfreies Holz ohne Harzeinschlüsse oder Bambus perfekt. Du brauchst Material für ein Brettchen 24 mm, ca. 200 x 300 mm und 1 Leiste 24 x 50 mm, 420 mm Länge. Reste von Multiplexplatten, Sperrholz oder Dreischichtplatten eignen sich für den Fräsrahmen.
Es geht los: Die Gratnuten werden gefräst
Wir beginnen mit den Gratnuten. Dazu wird erst die Mittellinie der Gratnuten mit dem Winkel angerissen. Mit einer Oberfräse werden sie hergestellt. Damit sie genau sitzen, kannst Du einen Fräsrahmen bauen und einsetzen. Wie tief sollen die Gratnuten sein? Ganz einfach, ein Drittel der Materialstärke. Es funktioniert am besten, wenn Du erst zwei einfache Nuten mit einer herkömmlichen Nutfräse herstellst. Hier sollte die Tiefe etwas weniger sein als die der endgültigen Gratnut.
So werden die Gratleisten gehobelt
Für Dein Brettchen brauchst Du eine Gratleiste. Diese besteht aus dem gleichen Material wie das Brettchen. Von der Länge her musst Du so planen: Die Leiste ist mehr als doppelt so lang wie die kurzen Kanten des Brettchens. Daraus werden dann später zwei Gratleisten geschnitten. Mit dem zum Fräser mit 17° Neigung passenden Grathobel wird nun schrittweise der Grat angehobelt. Die Profiltiefe muss dabei etwas geringer sein als die Nuttiefe. Der Hobel wird rechtwinklig zur Leiste gehalten, dann gelingt die Arbeit. Damit die Gratleiste auch wirklich symmetrisch wird, wendest Du sie immer wieder und kontrollierst das Profil. Gehobelt wird immer mit der Faser. Dann kannst Du ausprobieren, ob die Leiste schon in die Nut passt. Sie wird nicht verleimt – deshalb sollte sie festsitzen.
Das große Finale: Es wird eingepasst und geputzt
Nun kommt der große Moment: Die Leiste wird fest in die Nuten eingeschoben und danach gekürzt. Was übrig bleibt, wird zur zweiten Gratleiste. Was dann noch übersteht, entfernst Du mit der Säge. Zum Schluss putzt Du das gesamte Brett – im Fachjargon heißt es übrigens Sushi Geta – mit einem Hobel. Das hat den Vorteil, dass die Poren geschlossen bleiben und das Brettchen weniger Schmutz und Feuchtigkeit aufnimmt. Wer noch mehr Schutz braucht, der reibt das tolle Geschenk anschließend noch mit einem geruchsneutralen Öl ein. Du kannst zum Beispiel Kamillenöl verwenden. Fertig ist das Valentinspräsent der besonderen Art. Fehlen nur noch die leckeren Röllchen darauf. Guten Appetit!
Richtiges Werkzeug
Das passende Werkzeug zum Bau des Sushi-Bretts findest Du im DICTUM-Onlineshop - Zum DICTUM Onlineshop











