Unsere Erfahrungen mit dem Verbindungselement "Slot" von Rothoblaas
„Slot“ – Verbindungselement für konstruktive Platten
Bis wir den „Slot“ kennengelernt haben, haben wir bei unseren Brettsperrholzbauvorhaben, um die Scheibenwirkung zu erreichen, alle Deckenelemente über die gesamte Länge mit einer Stoßpfalzfräsung versehen lassen. Anschließend haben wir Furnierschichtholz-Streifen (Stoßdeckungsleisten aus Sperrholz 27/175) eingelegt und diese wiederum im statisch bemessenen Abstand verschraubt (z.B. 5x80 e=150mm) und luftdicht abgeklebt. Ein großer Abbundaufwand, eine sehr zeitintensive Montage, ein hoher Abklebeaufand und viel Materialeinsatz.
Der „Slot“ schafft Abhilfe
Der „Slot“ von Rothoblaas ist handlich und schnell montiert. Mit ihm können Wand- und Deckenplatten aus BSP, LVL und Brettschichtholz verbunden werden. Ein „Slot“ ersetzt bis zu 60 Schrauben Ø6. Für das Einbringen des „Slot“ Verbinders haben wir zwei bis drei Hammerschläge gebraucht.
Für den Einsatz des „Slots“ werden lediglich kleine 40mm Fräsungen am Plattenstoß (Abstand nach statischer Bemessung) ausgeführt. In diese Fräsungen passt der „Slot“ formschlüssig hinein und erzeugt eine monolithische Platte. Dies ermöglicht eine sehr hohe Steifigkeit der Verbindung und ist in der Lage hohe Scherkräfte zwischen den Platten zu übertragen. Rothoblaas empfiehlt zur Lagesicherung das Eindrehen zweier Schrauben diagonal. Hierfür ist der „Slot“ bereits vorgebohrt, sodass alles leicht und zügig von der Hand geht.
Unser Fazit zum „Slot“
Wir werden auf den „Slot“ nicht mehr verzichten und ihn zukünftig bei jedem Bauvorhaben einsetzen. Der Abbund- und Materialaufwand heben sich mit den Kosten für einen Slot auf, die Montagezeit wurde in unserem Fall um ca. 75% reduziert. Ein klares Argument für den „Slot“!
Bilder:
Bild 1-2: Slot als Verbindungsmittel sichtbar
Bild 3-4: Abkleben des Slots und der Bohrung für Hebemittel
Bild 5-7: Slot in Detailansicht














Der Slot ist wirklich ein sehr gutes Verbindungsmittel.