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Bayerischer Zimmererverband
10.02.2021

Zimmerer-Azubis testen Luftkissen zur Absturzsicherung

In Großbritannien werden Luftsäcke zur Absturzsicherung nach innen schon seit Jahren genutzt. Vor kurzem freuten sich auch die Bildungszentren der Handwerkskammer Ansbach und Weilheim über zehn der gelben Luftkissen. Beim Übergabe-Termin in Weilheim machten einige Zimmerer-Azubis den Praxistest.

Verwendet werden die Luftkissen vor allem bei Arbeiten in Höhen von bis zu drei Metern, etwa beim Deckenbalkenverlegen - wenn eine Absicherung mit Gerüst, Lifeline-System oder Fangnetzen aus technischen Gründen nicht funktioniert.

Auch eine Studie aus 2018 hat Unfallberichte zu solchen „Soft Landing Systems“ untersucht: Und dabei wurden keine lebensbedrohlichen Unfälle festgestellt. Mit einer Ausnahme gab es nur Prellungen und Zerrungen bei Unfällen mit den Luftsäcken, wenn der Abgestürzte beim Fall nicht an andere Bauteile geprallt oder von herabfallenden Gegenständen getroffen worden ist.

Mehr darüber: "Bei Abstürzen nach innen muss man kreativ werden"

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